O2-Chef Schuster: 1-Euro-Handys und Langfrist-Knebel-Verträge vor dem Aus

13. Oktober 2009 | by TechFieber.de

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Schluss mit Knebelverträgen. Glaubt man Rene Schuster, dem ehrgeizigen Boss des Mobilfunk-Netzbetreibers O2, dann steht der Mobilfunkmarkt vor signifikanten Umwälzungen. Insbesondere stehen Handy-Knebel-Verträge mit jahrelangen Laufzeiten auf der Kippe und auch die Euro-Handys hierzulande vor dem Aus, so O2-Chef Rene Schuster gegenüber der Zeitung „Welt“.

O2 hatte vor einigen Monaten selbst beides aufgegeben – was sich sehr positiver Schritt erwiesen habe, denn O2 wachse nun deutlich schneller als der Markt. Zuletzt soll 02 mehr als 400 000 Neukunden und damit Abstand die meisten Kunden gewonnen haben, so Schuster.

O2 ist mit rund 15 Millionen Handy-Vertragskunden (im Juni 2009) der nach Kundenzahlen viertgrößte Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland – und damit der kleinste Wettbewerber auf dem deutschen Markt. Laut Schuster sei das Unternehmen jedoch „zügig auf dem Weg zum sicheren Platz drei“.

Das offiziell unter Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG firmierende Unternehmen, ist seit Februar 2006 eine Tochtergesellschaft der Telefónica Europe und verfügt über ein Mobilfunknetz mit mehr als 15.000 GSM- und 9.500 UMTS-Basisstationen.

[Photo: O2-Zentrale in München von Boenj]

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