Forrester-Studie: iPhone-User gebildeter, betuchter, jünger?

15. Juni 2009 | by Silvia Kling

iPhone Owners by you.

Wir hatten ja immer schon so ein Bauchgefühl, dass sich iPhone-User für eine ganz besondere Spezies halten. Nun will das Marktforschungsunternehmen Forrester Research herausgefunden haben, dass sich Nutzer des Apple-Smartphones tatsächlich von anderen Handy-Besitzern unterscheiden. Sie sollen besser ausgebildet, jünger, wohlhabender und auch noch aktiver im Netz sein. Die Smartphone-Elite also.

Jünger, klar. Betuchter? Nun, Apples iPhones waren bislang sicher nicht in der Billig-Sparte der Mobiltelefone angesiedelt. Die Studie wurde 2008 unter 32.228 Amerikanern durchgeführt, lange also bevor man vom 99-Dollar-iPhone überhaupt nur träumen konnte.

Was die Ausbildung betrifft, sprechen wir hier von 49 Prozent der iPhoner mit einem College-Abschluss, womit sie User anderer Smartphones gerade mal um vier Prozent übertreffen. Okay, das ist kein allzu großer Unterschied.

Und jetzt wollen wir mal sehen, wie das mit der Nutzung ist. Laut Forrester-Studie sollen die iPhone-Besitzer aktiver im Netz sein mit ihren Mobiltelefonen: Die Bereitschaft zur Internet-Nutzung via Mobiltelefon sei zweimal so ausgeprägt wie bei Usern anderer Smartphones wie etwa BlackBerrys, Palms oder Windows-Mobile-Geräte. Auch würden die Apple-Smartphone-Besitzer sich mehr in den Netzwerken ihrer Firmen tummeln.

Sind sie dadurch produktiver? Das bleibt offen. Und wir warten jetzt gespannt auf ein Update der Untersuchung. Denn nach dem Preissturz können ja auch die weniger Betuchten locker auf der iPhone-Welle mitschwimmen.

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