Strategiewechsel: Dell-Computer bald im Einzelhandel?

28. April 2008 | by Jochen Siegle

Der texanische Computer-Discounter Dell ringt gegen sinkende Umsätze. 1!mm Um den Absatz wieder anzukurbeln, sucht Firmengründer Michael Dell nach neuen Vertriebswegen. Sogar ein Verkauf über den Einzelhandel wird geprüft. Der Computerhersteller Dell zeigen will eventuell mit einem veränderten Geschäftskonzept sein Wachstum wieder ankurbeln. Der Konzern wolle neue Wege finden, seine Produkte zu verkaufen und herzustellen, heißt es in einer E-Mail des Gründers und Firmenchefs Michael Dell an seine Mitarbeiter weltweit. Dell hat sein Geschäftsmodell bislang auf den Direktverkauf per Telefon und Internet abgestellt. Kunden waren vor allem Unternehmen. Inzwischen haben allerdings Konkurrenten wie Hewlett-Packard Chart zeigen durch den Vertrieb über den Einzelhandel oder andere indirekte Maßnahmen Marktanteile gewinnen können.

“Der Direktvertrieb war eine Revolution, ist aber keine Religion”, sagte Dell nun. Die Äußerungen deuteten darauf hin, dass Dell den radikalen Schritt des Verkaufs über indirekte Kanäle erwäge, sagte Roger Kay, Analyst bei Endpoint Technologies Associates. Die Dell-Produkte über direkte und indirekte Wege zu vertreiben, würde viel mehr Kunden ansprechen als Dell bisher habe erreichen können. In der E-Mail steht zudem, dass Dell im Juni neue PCs der Marke Inspiron und später im Sommer Produkte für kleine und mittelgroße Firmenkunden auf den Markt bringen will. Darüber hinaus plant Dell, im Mai ein Werk in Brasilien und im Juli eines in Indien zu eröffnen, um Kunden in den Wachstumsmärkten näher zu sein. Ein Sprecher von Dell wollte Einzelheiten nicht kommentieren.

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