Smart Mobility | New York: Fahrrad-Fahrer bringen Kohle

Radler bringen Kohle

Die Gleichung schient simpel: Mehr Radler, mehr Umsatz. Radewege bringen dem Einzelhandel am Wegesrand ein Umsatzplus, das sich sehen lassen kann. Zumindest ist das in New York so, wo Geschäftsleute 49 Prozent mehr Geld in ihrer Kasse zählten, nachdem an der 8th und 9th Avenue „protected bike lanes“ eingerichtet wurden. Die Stadt hat also mehr getan, als eine weiße Linie am Fahrbahnrand zu ziehen und Radsymbole hinzupinseln.

In Brooklyn wurde eine Art Minifußgängerzone eingerichtet: plus 172 Prozent Umsatz. Mehr Tische und Stühle vor Cafes: 77 Prozent mehr Gäste. Spuren für Bus und Bike: 18 Prozent schnellerer Busse, 177 Prozent mehr Bikes.

Selbstredend ging auch die Zahl schwerer Unfälle zurück. Kurz zusammengefasst: Die Sorge von Einzelhändlern, Radspuren würden Parkplätze rauben, Kunden vertreiben und den Lieferverkehr erschweren, sind Humbug.

+ Links:  America Bikes.org | Foto: Public Domain NYC Dept of Transportation

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