Green Motor | Brennstoffzelle: H-Rover tut, wasser soll

Brennstoffzelle: H-Rover tut, wasser soll

Selbstverständlich fährt dieses Auto nicht mit Wasser, lieber Sohn. Das Wasser musst du erst in die „desktop hydrogen station“ schütten. Dann tankt der H-Rover Wasserstoff, und du darfst spielen. Bitte pass auf den Rover auf: Der war teuer. 800 Dollar!

Väter reden sicherheitshalber so mit dem Spross, falls der Balg das Brennstoffzellen-Spielzeug mit Gummikettenantrieb bekommen hat. Ferngesteuert schleicht das Gefährt durch die Gegend und bläst dabei eifrig Wasser in die Umwelt. Eine Kamera filmt währenddessen knapp über Fußbodenhöhe und schickt die Bilder aufs Smartphone.

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Die 10 Jahre junge Firma „Horizon Fuell Cell Technologies“ hat dem H-Rover zwei Wasserstofftanks aufs Cabrio-Dach geschnallt, die über die nötigen technischen Umwege Elektromotoren antreiben. Eine Wasserladung soll gleichbedeutend sein mit einer Stunde Fahrspaß.

Vorgestellt wurde die rollende Wasserstoffzelle übrigens auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, deren angestaubter Name modernisiert gehört. Wir wissen doch, dass neue Technologien oft durchs Kinderzimmer gehen. Nicht zuletzt Loriots Kernkraftwerk zu Weihnachten hat uns das klar gemacht: „Dann macht es bum, und alle Kühe fallen um. Und es gibt ein großes Hallo“.

„Horizon Fuell Cell Technologies“ hat auch günstigeren Brennstoffzellen-Spaß im Angebot: Der H-Racer sieht schnittiger aus als der neue Bruder für unwegsames Geläuf und schlägt lediglich mit 120 Dollar zu Buche. Plus Kosten fürs Wasser.

+ Links: horizonfuelcell |  via | Fotos: Horizon Fuel Cell Technologies 

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