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Nachhaltigkeitspreis: Green Mountain erhält Eco-Award für klimaneutrale Rechenzentren

Klimaneutrale Rechenzentren von Green Mountain

Greentech für Daten: Das Green Mountain Data Center DC1-Stavanger arbeitet mit Energie aus Wasserkraft . Foto: Knyt Bry / Green Mountain

Eco, der Verband der Internetwirtschaft, hat die diesjährigen Sieger seiner jährlichen eco://awards ausgelobt. Durchgesetzt in der Kategorie Nachhaltigkeit hat sich das norwegische Unternehmen Green Mountain mit seinen klimaneutralen Rechenzentren.

Klimaneutrale Rechenzentren: Betrieben mit Wasserkraft-Energie, gekühlt mit Fjord-Wasser

Green Mountain entwickelt, baut und betreibt innovative und nachhaltige Colocation-Rechenzentren in Norwegen, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist werden. In einem Colocation-Rechenzentrum können sich Unternehmen einmieten, um ihre Server in einer sicheren Umgebung zu betreiben, ohne eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.

Die Green Mountain Data Centers verfügen zudem über ein DCIM-Tool mit Tausenden von Sensoren, um die Energieeffizienz zu überwachen, zu optimieren und von Anfang an 100 Prozent Uptime zu gewährleisten.

Green Mountains Rechenzentren zählen weltweit zu den effizientesten

Das DC1-Stavanger Rechenzentrum des Greentech-Unternehmens liegt in einer ehemaligen NATO-Anlage, die in einen Berg hineingegraben ist. Es wird mit Energie aus Wasserkraft betrieben und mit Wasser aus dem Fjord gekühlt. Der Standort bietet große Vorteile durch die Nutzung nachhaltiger Energien bei gleichzeitig minimalem Einsatz von Kühlungsgeräten und ermöglicht so einen fast CO2-neutralen Betrieb.

Green Mountain arbeitet zudem mit Leistungs- und Wärmemanagementtechnologien des Münchner Unternehmens Vertiv und macht damit eines der weltweit effizientesten Rechenzentren noch grüner. Der Eco-Award-Gewinner betreibt noch zwei weitere Rechenzentren, in Rjukan und in der Nähe Oslos.

Bei den eco://awards konnte sich Green Mountain außerdem in der Kategorie Datacenter Infrastructure den ersten Platz sichern. Das norwegische Unternehmen geht nun mit Abwärme-Projekten und einem kreislaufwirtschaftlichen Ansatz noch einen Schritt weiter.

Eco ist mit über 1.000 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa.

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