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Nachhaltigkeit: Industrie wandelt sich rasant #HM22 #Studie

Greentech @ #HM22 Schneider Electric

Neue Studie zu Industrie 4.0 zur HM22: Sieht Greentech und Nachhaltigkeit im Fokus der Hannover Messe / Foto: Schneider Electric

Im Vorfeld der Hannover Messe wurde heute eine neue Studie von MIT Technology Review und SE veröffentlicht, die zeigen soll, dass führende Hersteller dazu übergehen, Nachhaltigkeit zum Ziel von Prozessverbesserungen zu machen und nicht nur als Nebenprodukt eines verantwortungsvollen Anlagenmanagements zu betrachten.

Die Unterschung mit dem Titel „Equipment management and sustainability“ (Anlagenmanagement und Nachhaltigkeit) zeigt, dass führende Hersteller dazu übergehen, Nachhaltigkeit zum Ziel von Prozessverbesserungen zu machen und nicht nur als Nebenprodukt eines verantwortungsvollen Anlagenmanagements zu betrachten.

Produktspezifische Nachhaltigkeitspraktiken sind auf dem Vormarsch:

Führende Unternehmen modernisieren ihre Prozesse, um die Dekarbonisierung zu ermöglichen. Erreicht wird dies durch die Verbesserung desAnlaenbetriebs, die Reduzierung von Abfällen und die Herstellung von Produkten mit einer deutlich verbesserten CO2-Bilanz.

Der Bericht legt nahe, dass Hersteller durch Datenanalyse und digital vernetzte Lieferketten ein Maximum an Transparenz sicherstellen möchten. Im Rahmen der Industrie 4.0-Prinzipien setzen sie Sensoren und Leistungsmanagement-Tools ein, um den Fluss von CO2- und anderen nachhaltigkeitsrelevanten Daten über den gesamten Betriebsablauf des Unternehmens zu erhöhen.

Modulare Prozesse ermöglichen bessere Vorhersagen:

Neue digitale Technologie wird auch eingesetzt, um bessere Vorhersageprozesse zu entwickeln und diese schlanker und modularer zu gestalten.

Sie ermöglicht den Herstellern, Montagelinien, Prozesse und Materialeinsatz sehr genau an die eigenen Anforderungen anzupassen. Dies wiederum erlaubt bessere Prognosen und eine bedarfsgerechte „on-demand“ Fertigung.

Unternehmen können nun virtuelle Designs verwenden, um neue nachhaltige Produktionsmodelle in der virtuellen Realität zu testen, bevor sie in der CO2-intensiven „physischen“ Realität eingesetzt werden. Ein Beispiel ist das sogenannte digitale Twinning, um den Energieverbrauch in den Produktionsdesignprozessen zu reduzieren.

Gezieltes Design unterstützt die Kreislaufwirtschaft:

Führende Unternehmen der verarbeitenden Industrie gestalten ihre Fertigungsprozesse neu, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Dazu gehört oft ein langfristig angelegter Businessplan für den Umgang mit Materialien und die Prinzipien des „Design for Sustainability“ in der Produktion.

Im Detail: Der Bau von Einrichtungen zur Demontage vorhandener Produkte führt zur besseren Nutzung von Ersatzteilen und verbessert deren TCO (Total Cost of Ownership, Gesamtbetriebskosten). Zu diesem Zweck ist das Produktdesign mit weniger Prozessen, nachhaltigeren Inputs und sogar einer Verkürzung der Lebensdauer maschinenintensiver Produkte zu verknüpfen, um Vorteile von iterativen Innovationen in der elektrischen Effizienz zu erzielen.

„Nachhaltigkeit kein glücklicher Zufall“

Laut dem SE-Manager Frédéric Godemel zeige der neue Bericht, „dass sich das produzierende Gewerbe weg von einer beiläufigen und hin zu einer gewollten Nachhaltigkeit wandelt. Nachhaltigkeit ist nicht länger ein glücklicher Zufall, sondern die gelungene Kombination aus effizientem Anlagenmanagement und zielgerichteten grünen Prinzipien. Das stellt die Weichen für eine effektive Dekarbonisierung der Produktion auf lange Sicht.“

Abgesehen davon wird die Zeit, die uns für die Dekarbonisierung bleibt, immer kürzer. Hersteller müssen ihre Anstrengungen durch die optimale Nutzung von Daten und digitalen Technologien beschleunigen, wenn die Industrie einen bedeutenden Beitrag zu den internationalen Klimazielen leisten will.“

Mehr zu Themenschwerpunkt „Industrie und Nachhaltigkeit“ gibt es ab kommenden Sonntag bei der Hannover Messe.

Greentech.Live ist als Medienparter der Messe vor Ort.

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