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Habeck: Wasserstoff-Technologien nehmen Fahrt auf

Robert Habeck / Pressefoto Nadine Stegemann

Robert Habeck / Greentech / Pressefoto Nadine Stegemann

Die Integration von Wasserstoff als Energieträger wird nach Überzeugung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kurzfristig deutlich Fahrt aufnehmen. „Das wird jetzt in kurzer Zeit einen sehr schnellen Hochlauf erleben“, sagte der Grünen-Politiker am Montag beim Besuch des auf Wasserstofftechnologien spezialisierten Energieunternehmens Apex in Laage bei Rostock.

Wasserstoff-Technologie Energieunternehmen Apex

Wasserstoff-Technologie Energieunternehmen Apex

Greentech aus H20: „Alle stehen Gewehr bei Fuß.“

„Alle stehen eigentlich Gewehr bei Fuß.“ Die Politik müsse gesetzliche Grundlagen schaffen, aber auch finanzielle Unterstützung leisten.

Die EU habe unter anderem die Wasserstoffproduktion als Projekt von besonderem strategischen Interesse definiert. Deutschland habe noch in der vorangegangenen Wahlperiode 62 Projekte definiert, die staatlich gefördert werden sollen.

Ende des Jahres soll Geld fließen

„Fünf davon aus Mecklenburg-Vorpommern und eines eben hier von Apex.“ Nach einer Prüfung durch die EU könnte hier Ende des Jahres das Geld fließen. „Das wäre wünschenswert“, sagte der Minister.

Wasserstoff soll nach Habecks Vorstellungen vor allem da zur Energiespeicherung produziert werden, „wo immer mal wieder erneuerbare Energien in großen Mengen verfügbar sind“. Heutzutage werde Stromproduktion abgeschaltet, wenn zu viel Energie vorhanden sei. „Dann würde sie genutzt werden.“

Mecklenburg-Vorpommern idealer Standort

Mecklenburg-Vorpommern sei ein Standort, der sich dafür anbiete. Es mache weniger Sinn, Strom an einem Ort zu produzieren und dann weit zu transportieren, um anderswo Wasserstoff zu produzieren. Auch sei die direkte Nutzung produzierten Stroms immer die effizienteste.

Apex hat im vergangenen Jahr in Laage die nach eigenen Angaben größte netzwerkgekoppelte Wasserstoffanlage Europas in Betrieb genommen. Neben der Versorgung der eigenen Niederlassung soll die Anlage einen im Aufbau befindlichen Gewerbepark CO2-neutral mit Energie versorgen.

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