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Hasta la vista, Greentech: Arnold Schwarzenegger wirbt für weltweite Energie-Freiheit

schwarzenegger greentechKaliforniens Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat für weltweite „Energie-Freiheit“ geworben. Bei einer internationalen Energiekonferenz der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO) in Wien sagte der gebürtige Österreicher am Dienstag, das Energiethema dürfe nicht auf einer abstrakten Ebene abgehandelt werden: „Wir brauchen Argumente, die die Menschen fühlen können“.

UNIDO-Generalsekretär Kandeh Yumkella betonte bei der Eröffnung: „Energie ist das bestimmende Thema dieses Jahrzehnts.“

Schwarzenegger war als prominenter politischer Befürworter erneuerbarer Energien zu dem dreitägigen Treffen unter dem Motto „Energie für alle – Zeit zum Handeln“ eingeladen. In seiner Amtszeit als Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien galt er als „grüner“ Politiker mit erfolgreicher Energiepolitik.

Schwarzenegger nannte die österreichische Gemeinde Güssing als Beispiel für sein Plädoyer für weltweite „Energie-Freiheit“. Der Ort, der vor 15 Jahren eine Gemeinde ohne Zukunftsperspektive gewesen sei, habe allein durch den politischen Entschluss, alle benötigte Energie selber zu produzieren, ein kleines Wirtschaftswunder bewirkt. Es werde keine Kilowattstunde Strom mehr importiert, dafür seien zahlreiche Arbeitsplätze entstanden.

UNIDO-Generalsekretär Yumkella nannte drei wesentliche Ziele zur weltweiten Energieversorgung. Bis 2030 solle der freie Zugang zu Energie für alle Menschen sichergestellt werden. Die Energieeffizienz solle um 40 Prozent gesteigert werden. 30 Prozent der verfügbaren Energie sollten aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden.

Bis Freitag diskutieren Politiker, Experten, Vertreter von Energiekonzernen und Kartellen sowie von Nichtregierungsorganisationen bei der Konferenz in der Hofburg.

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