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[Atomkraft] Ethikkommission lässt Datum für Atomausstieg offen

Die Ethik-Kommission der Bundesregierung hat sich noch nicht auf ein konkretes Datum für den Atomausstieg festgelegt. Der frühere Bundesumweltminister und Kommissionschef Klaus Töpfer ließ am Mittwoch nach einer dreitägigen Klausur der 17-köpfigen Expertengruppe offen, ob sie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine konkrete Jahreszahl oder eine Zeitspanne für den Abschied von den AKW empfehlen wird.

Die Kommission werde sich aber nicht drücken: „Sie können sicher davon ausgehen, dass wir zu diesem Thema etwas sagen.“ Man dürfe aber nicht nur auf das Datum schauen, „sondern muss auch den Weg dahin kennzeichnen“, sagte Töpfer auf Schloss Liebenberg bei Berlin.

Dort beriet die mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirchen besetzte Ethikkommission kontrovers über eine sichere Energieversorgung ohne Atomkraft.

1 Comment

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  1. Bernd Gregor

    29. April 2011 at 00:25

    Schon klasse dass wir über eine Sache diskutieren, mahnen, aufklären, unteranderem Wissen, die uns – und nicht wir in den Griff bekommen werden. Aber wenn es uns bald in den Griff hat, dann hat es auch dem im Griff der es zuvor nicht begriffen hatte. Radioaktivität ist kein Spielzeug, auch nicht für Erwachsene. Und was ich nicht unter Kontrolle habe, oder bringen kann fasse ich erst nicht an.
    Beim Wirtschaftsgipfel müssten die DAX-Konzerne, der Energiewirtschaft, ein Verbot zur Kartellbildung / Kartell erhalten. Obwohl ein Kartell heute, rechtlich nicht nachvollziehbar ist. Die Atomlobby wäre somit außer Gefecht und Preistreiberei, Macht und Geldgier (Krimineller Wirtschaftszweig) nicht mehr möglich.
    Günstige Kleinanbieter bekämen eine Chance auf dem Markt, weil keiner mehr den Weg der Kleinen verbauen kann – durch überhöhte Netzkosten oder Aufkauf.
    Wie kann Atomstrom, Herstellung von Uran, hohe Sicherheitsstandards, teure Transportkosten, permanente Überwachung der Endlager Millionen von Jahren (das ist Mord an unseren Nachfahren), teure Verpackungsvarianten, teures ungelöstes Endlagerungsproblem –wegen Erdverschiebungen, billiger sein als erneuerbare Energien?
    CO² frei ist die Herstellung von Uran aber auch nicht. Und was ist mit dem giftigen Schlamm der bei der Herstellung von Uran mit Schwefelsäure entsteht.
    Schön wäre es wenn der Verstand an Klarheit gewinnt und nicht das Geld an macht.
    In übrigen ist es kein sofortiger Ausstieg, wir labern ununterbrochen mindestens 28 Jahre. In Kalkar an der Elbe wurde uns beteuert, die Atomkraftwerke seien sicher (falls ein Flugzeug abstürzt) sowie die Castorbehälter.
    Wir wurden belogen, betrogen (z, B, Krebsfälle immer häufiger)
    Es ist nicht nur kriminell sondern ein Verbrechen.
    Die Wissenschaft produziert Atommüll ohne Lösungskompetenz, verkauft dies an die Wirtschaft und betrachtet es als hochentwickelte Technologie des Fortschritts, weil das so ist, fragt man sich wozu eigentlich Wissenschaft betrieben wird mit sinnlosen überhöhten Ausgaben. Sehr geehrter Herr Osterberg, haben Sie Kinder und können dabei noch Tag für Tag in den Spiegel schauen???? .. Natürlich wussten wir doch nichts über die Gefahr und unschuldig wollen wir ja alle wieder einmal sein? Und der Krebs, dann sollen sich wohl unsere Nachfahren besser ernähren? Wir bestimmen über ein Leben nach uns, mit Gendefekten über Generationen, Krebs der verschiedene Varianten entwickelt und Menschen mit äußere Schäden.

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