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[Greentech] Energiewende zum Trotz: Solar-Riese Phoenix Solar fürchtet Einbruch wegen unklarer Subventionen

 [Greentech] Phoenix Solar befürchtet trotz Energiewende Stagnation Trotz der erwarteten Energiewende rechnet das Photovoltaik-Unternehmen Phoenix Solar <PS4.ETR> in diesem Jahr nicht mit großen Wachstumssprüngen. Der Umsatz dürfte maximal leicht zulegen oder auch nur stagnieren, teilte die im TecDax <TDXP.ETR> notierte Gesellschaft am Montag in Sulzemoos bei München mit. Erst 2012 sei wieder mit einem stärkeren Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT) zu rechen.

Der Jahresauftakt sei „erwartungsgemäß sehr schwach“ gewesen. Grund dafür sind Fördereinschnitte in Deutschland und Frankreich. Zudem steht der Markt in Italien wegen der unklaren Zukunft der Subventionen nach Unternehmensangaben praktisch still. Mit einem leichten Anziehen des Geschäft rechnet Phoenix im zweiten Quartal. Wegen des schwieriger werdenden Marktes in Deutschland setzt Phoenix auf das Ausland. So erwartet das Unternehmen, das zum einen als Großhändler auftritt und zum anderen als Projektgesellschaft große Solarparks baut, in diesem Jahr erstmals auch Umsätze in den USA.

Im vergangenen Jahr hatte Phoenix Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Die Erlöse stiegen um knapp 35 Prozent auf 635,7 Millionen Euro, blieben aber unter den eigenen Erwartungen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 24,1 Millionen Euro, nach 8,6 Millionen Euro im schwierigen Jahr 2009.

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