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Erneute Explosion in japanischem AKW Fukushima – Nachbeben mit Stärke 6,2

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Die Katastrophe in Japan nimmt immer dramatischere Dimensionen an: Nach einem heftigen Nachbeben mit anschließender neuer Tsunami-Warnung erschütterte am Montag eine zweite Explosion in einem Atomreaktor das Unglückskraftwerk in Fukushima. Nach Angaben der Regierung soll die Stahlhülle des Reaktorblocks 3 aber standgehalten haben. Bereits vor den neuen Schreckensnachrichten waren an der Küste im Nordosten Tausende Leichen entdeckt worden.

Das Nachbeben der Stärke 6,2 erschütterte um kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit auch die japanische Hauptstadt Tokio. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenbehörde USGS 140 Kilometer nord-östlich der Hauptstadt – also in Richtung der Atomanlagen in Fukushima. Eine erste Tsunami-Warnung wurde später wieder zurückgenommen.

Von den Unglücks-Meilern in Fukushima meldete der Sender NHK wenig später Explosionsgeräusche in der Nähe des Reaktors Nummer 3. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, handelte es sich um eine Wasserstoffexplosion. Eine solche Detonation hatte es bereits am Samstag im Reaktorblock 1 gegeben. Ob es bereits zu Kernschmelzen gekommen ist, war nach widersprüchlichen Angaben auch am Montag noch unklar.

TV-Sender zeigten Rauch über beschädigten Reaktorgebäuden. Es habe mehrere Verletzte gegeben, meldete Kyodo. Techniker in Fukushima arbeiteten seit Freitag daran, Druck abzulassen und eine Kernschmelze zu verhindern. Nach dem Ausfall der Kühlsysteme war die Temperatur der Brennstäbe außer Kontrolle geraten.

Die Stahlhülle von Reaktor 3 sei bei der Explosion aber unbeschädigt geblieben, berichtete ein Regierungssprecher unter Berufung auf Angaben der Betreiberfirma. Die Regierung rief die Menschen auf, im Umkreis von 20 Kilometern um das Unglückskraftwerk in ihren Häusern zu bleiben. Trotz einer Evakuierungsanordnung sollen sich noch etwa 600 Menschen in dem Gebiet befinden.

Nach Berichten der Agentur Kyodo wurden noch vor dem neuen Beben in der Präfektur Miyagi im Nordosten des Landes 2.000 weitere Leichen entdeckt. Die Toten seien an der Küste gefunden worden. Es wird befürchtet, dass durch das Erdbeben und den Tsunami über 10.000 Menschen getötet wurden. Mit Stand vom Sonntagabend deutscher Zeit hatten die Behörden 1597 Opfer identifiziert.

[TechFieber Green/mei/ddp] [Photo ]

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4 Comments

4 Comments

  1. HALLO

    14. März 2011 at 11:18

    moin moin und hallo,
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    so das wars xD :D :) :( *-* *.* ^^ ^~^ ;) ;( -.- ._. ^^‘ x’D

  2. Pingback: newerapublications.de » Blog Archive » Liveticker: AKW-Betreiber wollen neue Explosionen verhindern – STERN.DE

  3. musawar

    16. März 2011 at 15:21

    unglaublich. ich kann langsam nicht mehr hinsehen. und nun lassen die japaner die experten aus tschernobyl nicht mal in das land rein. das verstehe ich nicht.

  4. jensweinmann

    17. März 2011 at 21:08

    Shit. Den armen Japanern bleibt aber auch gar nichts erspart. Nun kühlen sie mit Hubschraubern und Wasserbomben die Reaktoren. OMG, was wird das noch geben??????????

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