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Öko-Institut: Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken bringt EnBW 26,5 Milliarden zusätzlich

 Enbw Der Karlsruher Energieversorger EnBW nimmt laut einer Analyse des Öko-Instituts (Freiburg) durch die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken rund 26,5 Milliarden Euro zusätzlich ein. Etwa 6,4 Milliarden davon sollen durch die Brennelementesteuer bis 2016 und Sonderabgaben für den Ausbau der Ökoenergien abgeschöpft werden.

Unter der Annahme von leicht steigenden Strompreisen geht das Institut nach einer Berechnung vom Montag davon aus, dass die Energiekonzerne RWE, Eon, EnBW und Vattenfall durch die längeren Laufzeiten zusammen Zusatzgewinne von 127 Milliarden Euro (nominal) ab 2011 haben werden. Nur 25 Prozent der Zusatzgewinne der Stromkonzerne würden abgeschöpft, die Bundesregierung wollte eigentlich rund 50 Prozent der zusätzlichen Gewinne abschöpfen.

In der Nacht zum Montag hatten sich die Spitzen von Union und FDP auf das neuer Energiekonzept der Bundesregierung geeignet. Es sieht eine Laufzeitverlängerung für ältere Atommeiler um acht Jahre (im Südwesten: Neckarwestheim I und Philippsburg I) sowie um 14 Jahre für jüngere Kernkraftwerke (Neckarwestheim II und Philippsburg II) vor.

Im Schnitt ergibt sich damit eine Laufzeitverlängerung von zwölf Jahren gegenüber dem von Rot-Grün vereinbarten Atomkonsens von 2000. Die letzten Meiler dürften damit im Jahr 2040 oder später abgeschaltet werden.

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