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Erdöl-Pipeline: Bulgarien zögert mit Zusage gegenüber Russland und Griechenland

Erdöl Pipeline Bulgarien

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am Dienstag in Bulgarien keine Zusage für eine mit Russland geplante Erdöl-Pipeline erhalten. Sein Kollege Bojko Borissow äußerte die Besorgnis, dass das Projekt die Umwelt in der bulgarischen Touristenhochburg Burgas am Schwarzen Meer belasten könnte. „Die Umwelt ist uns lieber“, begründete Borissow nach Angaben heimischer Medien den beabsichtigten Ausstieg Bulgariens aus dem Projekt. Die Regierungen beider Nachbarstaaten waren zuvor in der Residenz Bojana bei Sofia zu einer ersten gemeinsamen Sitzung zusammengekommen.

Bulgarien wolle über die von Burgas bis Alexandroupolis an der Ägäis geplante Pipeline für russisches Erdöl erst 2011 entscheiden, nachdem ein Umwelt-Gutachten darüber vorliege. Der Widerstand seiner Tourismus-Branche gegen das Projekt ist groß, weil das Erdöl mit Schiffen nach Burgas gebracht werden soll. Die bulgarische Beteiligung an der Pipeline zum griechischen Hafen Alexandroupolis war von der früheren, von Sozialisten dominierten Regierung in Sofia vereinbart worden.

[TechFieber Green/mei / Foto loozrboy/ccc]

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