Greentech

[GreenTicker] Google investiert in Wind-Energie, kauft zwei Windfarmen in North Dakota

Google Wind-energie XXXX Google macht in Öko-Strom: Der kalifornische Internet-Riese Google investiert in Windenergie. Berichten der „New York Times“ zufolge soll der Web-Gigant aus dem Silicon Valley zwei Windfarmen für knapp 39 Millionen US-Dollar im Bundesstaat North Dakota kaufen. Die wiederum dabei helfen sollen, den gigantischen Rechenbedarf der Google-Server, sprich den enormen Stromhunger dieser Großrechner bedienen zu können – denn schließlich kostet auch virtuelles Reisen auf der Datenautobahn jede Menge Energie.

Die Gesamtkosten des neuesten Wind-Energie-Engagements von Google soll rund 190 Millionen US-Dollar umfassen.

Laut Studien kostet jede einzelne Anfrage bei einer Internet-Suchmaschine wie Google vier Watt Strom pro Stunde oder zwei Gramm CO2-Ausstoß, wie Forscher aus den USA errechnet haben. Das soll etwa dem Stromverbrauch einer Energiesparlampe entsprechen, die eine Stunde lang brennt
, so rechnen zumindest Wissenschaftler vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin. Noch schlimmer ist den Forschern zufolge eine Web-Auktion bei Ebay – denn die schlägt mit 18 Gramm CO2 zu Buche.

Und der Strom-Hunger von Internet-Anwendungen und Computern wird immer größer: Weit über fünf Prozent des Elektroenergieverbrauchs in Deutschland entfallen inzwischen auf die Informations- und Kommunikationstechnik, im Jahr 2010 sollen es rund 29 Terawattstunden sein.

[TechFieber Green/mei]

___________________________

>> Alle Artikel zum „Schwerpunkt Google“ bei TechFieber Green

Noch mehr Greentech-News gefällig? Folgt TechFieber Green bei Twitter!

1 Comment

1 Comment

  1. niederhauser54

    6. Mai 2010 at 15:25

    Ich finde es sehr gut, dass Google sein gutes Image weiter pflegt. Nicht umsonst ist Google die beliebteste Marke der Welt und durch solche Aktionen wird Google nur noch beliebter. Wenn da nicht irgendwelche alten und ahnungslosen Menschen wären, die Streetview verbieten wollen, wäre Googles Image perfekt.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Latest News

To Top