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[Green Banking] Ökologisch-soziale Geldanlagen boomen: GLS Bank zählt jetzt 73 000 Kunden

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Öko-Bank weiter im Aufwind: Unbeeindruckt von der Krise des Finanzmarktes hat die Bochumer GLS Bank im vergangenen Jahr ihre Geschäfte deutlich ausgeweitet. Wie die 1974 als weltweit erstes nachhaltiges Finanzinstitut gegründete Bank am Dienstag mitteilte, stieg die Kundenzahl um 11 000 auf 73 000. Die Bilanzsumme sei um 33 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro gestiegen.

«Immer mehr Kunden wollen ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Bedürfnisse in Einklang bringen», sagte Vorstandssprecher Thomas Jorberg auf der Jahrespressekonferenz der Bank. «Geld sinnvoll und sicher anzulegen, ist für viele das wichtigste Kriterium.» Die Ertragslage der Bank habe sich 2009 überproportional zu dem ohnehin schon großen Wachstum entwickelt.

Im vergangenen Jahr erweiterte die Bank ihr Angebot im Bereich Beteiligungen um einen Bio-Bodenfonds. Damit sollen land- und forstwirtschaftliche Flächen dauerhaft für den ökologischen Landbau gesichert werden. Darüber hinaus eröffnete die Bank im Dezember drei Photovoltaik-Kraftwerke. Mit insgesamt knapp neun Megawatt Leistung gingen Solarparks in Thüringen und Sachsen ans Netz.

Im laufenden Jahr kümmert sich die Bank besonders um den flächendeckenden Ausbau des Mikrokreditgeschäfts in Deutschland. Die Bundesregierung hatte der Bank kürzlich einen entsprechenden Auftrag erteilt und 100 Millionen Euro für den Mikrokreditfonds Deutschland zur Verfügung gestellt. tf/mei/ddp

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