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Asse-Schlamassel: Atom-Müll-Lager-Sanierung kostet 1,5 Milliarden Euro

atommüll-lager asse unter tage

Nächstes Kapitel im skandalösen Asse-Schlamassel: Nach Schätzungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Berlin kostet die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel rund 1,5 Milliarden Euro.

Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, sagte heute morgen dem Radiosender Deutschlandradio Kultur, derzeit gebe es zwar keine belastbaren Schätzungen. Man könne jedoch einen Analogieschluss zur Schließung des DDR-Atommülllagers Morsleben vornehmen. „Dort rechnen wir mit rund 1,5Milliarden Euro für das Schließungsprojekt“, sagte König.

Ein BfS-Sprecher bestätigte die Angaben.

[Photo Schachtfahrt zur Asse; Bundesamtes für Strahlenschutz BfS]

1 Comment

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  1. realkontrol

    7. September 2010 at 18:22

    Warum lagert man den für Jahrtausende strahlenden Atommüll eigentlich nicht einfach mitten in einer Wüste, dort wo der Mensch niemals eine Siedlung errichten wird und es praktisch nie regnet? Das kostet ganz sicher viel weniger als 1,5 Milliarden Euro.

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