Daddel-Förderung: Digital-Staatsministerin Bär will Finanzhilfen für Gaming-Szene retten

 

 

Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU), will laut „Der Spiegel“ die Finanzhilfen für die deutsche Videospielbranche retten. Zuvor hatte sich die Branche darüber beschwert, dass trotz gegenteiliger Zusagen im Koalitionsvertrag die Förderung im Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 ersatzlos gestrichen wurde.

Es sei „essenziell, dass die Fördergelder für das Jahr 2020 gesichert werden“, zitiert sie das Nachrichtenmagazin. Erst im vergangenen November hatte der Bundestag Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro für das Jahr 2019 beschlossen. Im Koalitionsvertrag 2018 hatten die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD gemeinsam vereinbart, „seitens des Bundes eine Förderung von Games zur Entwicklung hochwertiger digitaler Spiele einzuführen, um den Entwicklerstandort Deutschland zu stärken“.

So sollte der Deutsche Computerspielpreis unter Beteiligung der Games-Branche weiterentwickelt und gestärkt werden.

Die Frage nach den Gründen für die Streichung ließ der für Verkehr und digitale Infrastruktur verantwortliche Minister Andreas Scheuer (CSU) unbeantwortet. Der Branchenverband Game hatte die Entscheidung scharf kritisiert. Unter der Streichung leide die Planungssicherheit für Unternehmen.

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