Philips verspricht nachhaltiges TV-Design – ab 2011 Verzicht auf PVC und Brom

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Dass Fernseher heutzutage nicht mehr nur flacher, schärfer oder breiter sein sollen, sondern auch ökologischen Gesichtspunkten gerecht werden müssen, belegen jüngste Studien der GfK im sogenannten „Nachhaltigkeits-Monitor 2009“ – demnach stellt die Öko-Bilanz eines Fernsehgerätes, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch, für Käufer bei der Auswahl eines neuen TVs mittlerweile eines der fünf wichtigsten Kriterien bei der Kaufentscheidung dar.

Hersteller wie der Unterhaltungselektronik-Spezialist Philips kommen diesen Ansprüchen mehr und mehr nach und stellen die Fertigung und das Design von Fernsehern entsprechend um.

Wie der Konzern heute im Rahmen eines Medien-Events in Barcelona mitteilte, brauchen Philips-Fernseher inzwischen deutlich weniger Strom – im „On“-Modus liegt der Verbrauch laut Hersteller bei den meisten 32-Zoll-Fernsehgeräten unter 70 Watt, im Vergleich zu noch 90 Watt im Jahr 2009 und 155 Watt im Jahr 2004. Zum anderen verzichtet der Elektro-Gigant aus Holland nun auf gedruckte Handbücher und setzt dafür auf „On-Screen“-Bedienungshilfen, was pro Jahr über 20.000 Bäume vor der Abholzung verschonen soll.

Zudem soll durch schmalere Bildschirmrahmen bei Flachbild-Fernsehern der Einsatz von Kunststoffen um bis zu 30 Prozent reduziert werden können. Und auch das deutlich niedrigere Gesamtgewicht der Fernseher soll sich positiv auf die Umwelt-Bilanz der aktuellen TV-Geräte-Generationen auswirken – 32-Zoll-Fernsehgeräte wiegen heutzutage weniger als 10 Kilogramm, während eine entsprechende Glotze vor 10 Jahren noch durchschnittlich 17 Kilogramm auf die Waage brachte, was den Vertrieb von Geräten entsprechend energieeffizienter macht.

Zudem neu in Punkto Nachhaltigkeit bei Philips ist das Commitment, künftig umstrittene und gesundheitsgefährdende Substanzen in der TV-Fertigung, darunter PVC und Brom, bis in drei Jahren aus der Produktion zu nehmen.

Greenpeace warnt schon seit längerem vor hochgiftigen Komponenten in Unterhaltungselektronik-Geräten wie Brom, die Krebs hervorrufen und das Erbgut schädigen können und besonders in Platinen, Schaltkreisen und in Gehäusen verbaut werden.

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