[Web] Adobe unter Druck: „Occupy Flash“ fordert Boykott des Flash-Media-Players

[Web] Adobe unter Druck: occupy flash fordert Boykott des Flash-Media-Players

Eine Gruppe von Webdesignern hat eine Seite eingerichtet, die die User zur Deinstallation des Adobe Flash Players aus ihren Webbrowsern aufruft. Wie die Entwickler auf Occupyflash.org äußern, sei dies der einzige Weg einen modernen Standard, wie HTML5 zu unterstützen. Der Flash Player sei ein fehlerhaftes „Fossil, ein Überbleibsel aus der Zeit geschlossener Standards und der einseitigen Konzernkontrolle von Webtechnologien“, so Occupy Flash. Auf mobilen Geräten hingegen hat die Programmiersprache HTML5 größtenteils die Führerschaft übernommen. „[Web] Adobe unter Druck: „Occupy Flash“ fordert Boykott des Flash-Media-Players“ weiterlesen

[Gaming] Fixe Flash-Speicher machen Dampf: SSD bringt Temposchub bei Computer-Spielen

Sandisk Onboard iSSD

Solid State Disks (SSDs) sorgen bei Computerspielen für einen deutlichen Temposchub. Im Test arbeitete ein PC mit einer SSD im Vergleich zu einer herkömmlichen Festplatte um bis zu 32 Prozent schneller, schreibt die Zeitschrift «Computerbild Spiele» (Heft 4/2011).

Die Resultate sind allerdings vom jeweiligen Spiel abhängig: So war der Testrechner beim Actionspiel «Crysis: Warhead» um ein Viertel schneller, weil das Nachladen des umfangreichen Kartenmaterials beschleunigt wurde. Beim Actionspiel «Lost Planet 2» waren es 22 Prozent. Beim Rennspiel «Colin McRae: Dirt 2» lag der Geschwindigkeitszuwachs dagegen bei fünf Prozent. „[Gaming] Fixe Flash-Speicher machen Dampf: SSD bringt Temposchub bei Computer-Spielen“ weiterlesen

Chrome 10 – Neue Features, Flash, Sandbox

Der Google-Browser ist in seiner zehnten Version fertig und wird Google-typisch in den nächsten Tagen und vom Nutzer unbemerkt auf allen Rechnern geupdatet. Mit dabei sind Features, die schon zuvor anhand der Beta-Version diskutiert worden. Allen voran: Sandkästen für Windows. Adobe Flash läuft von jetzt an in einer solchen Sandbox, was die Nutzersicherheit tatsächlich deutlich erhöht, so kann das Adobe-Multimediaplugin erheblich weniger Schaden anrichten.

In der Vergangenheit diente Flash mit seinen Sicherheitslücken immer wieder als Einfallstor für Cyberangriffe, damit sollte jetzt Schluss sein. Die Benutzeroptionen des Browsers wurden auf einer eigenen HTML-Seite zusammengefasst statt in einem Optionen-Fenster, das erhöht die Übersichtlichkeit. Web-Videos werden von Chrome jetzt mit Hilfe der Grafikkarte abgespielt, der Hauptprozessor muss nicht, wie bisher, alles alleine machen, was die Gesamtperformance eines Rechners, gerade bei HD-Video, verbessern dürfte.

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Google Chrome: Jetzt mit Flash-Sandbox, als Beta

Chrome-Fans haben jetzt die Möglichkeit, sich eine Beta-Version zu holen, die auf energische Weise mit den bekannten Flash-Sicherheitslücken umgeht: Sie packt diese in eine virtuelle Sandbox, wo etwaige Programmierfehler nicht mehr das gesamte System betreffen können. Das ist sicherlich ein eleganterer Weg, als die beliebte Video- und Animationsschnittstelle ganz auszuschalten, wie dies ein anderer grosser kalifornischer IT-Anbieter versucht (der mit dem Obstlogo). Das Sandbox-Feature in Chrome wurde schon vorab angekündigt und kann jetzt getestet werden, bevor die Verbesserung in eine der nächsten offiziellen Versionen einfliesst: Chrome Beta.

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Adobe kündigt HTML 5 Video Player an

Überraschung: Der Hersteller der ubiquitären Web-Video-Plattform Flash bietet jetzt auch ein frei zu verwendendes HTML 5 Widget an. Mit der Option, auf Flash-Video zu wechseln, falls unter HTML 5 nichts ankommt. Das dürfte dem kommenden Web-Standard einigen Schwung verleihen, und Adobe im Geschäft halten, falls Flash doch dem üblichen Tech-Zyklus anheimfällt.

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Adobe Photoshop Express: Online-Bildbearbeitung ohne Registrierung

Na also, geht doch auch ohne: Adobes kostenloser Online-Photoshop („Photoshop Express“) ist jetzt ohne Registrierung zu verwenden. Für ein kostenloses Tool ist der Funktionsumfang grosszügig, der Fotoeditor verwendet Adobe Flash. Um den freien Online-Speicherplatz von 2 Gigabyte und die Sharing-Optionen zu nutzen benötigt man weiterhin einen kostenlosen Account. Aber für eine schnelle Bildbearbeitung zwischen durch mit Speichern auf der eigenen Festplatte tut es die registrierungsfreie Express-Variante völlig.

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Gerichtsverfahren: Disney spioniert Kindern mit Internet-Cookies nach

Im Gegensatz zu üblichen HTML-Cookies werden Adobe-Flash-Cookies nicht auf Wunsch vom Browser gelöscht, sondern müssen manuell oder mit Hilfe von Zusatzprogrammen vom Rechner entfernt werden, um die Privatsphäre des Benutzers nicht zu zugänglich zu machen. Die Unbekanntheit und Unhandlichkeit von „Zombie“-Cookies machen sich Werbetreibende und Webseitenanbieter zunutze, und können so eine ganze Reihe an sensiblen Erkenntnissen über ihre Besucher gewinnen.

Eine aktuelle Klage gegen den US-Unterhaltungskonzern Disney (und andere Unternehmen) führt an, dass auf diesem Weg Daten auch von Minderjährigen gesammelt werden, die Aufschlüsse über Lieblings-Internet-Videos, Geschlecht, Alter, Herkunft, Bildungsgrad, Wohnort, sexuelle Orientierung, Lesegewohnheiten, Telefonnummer, Gesundheitszustand und Weiteres geben. „Gerichtsverfahren: Disney spioniert Kindern mit Internet-Cookies nach“ weiterlesen

EU-Kommission: Neue Interoperabilitäts-Initiative auf Kosten von Apple?

Ich geb’s offen zu: „Interoperabilitäts-Initiative“ ist ein echter Zungenbrecher. Was die EU-Kommission unter Führung von Kommissarin Neelie Kroes da allerdings ausbrütet, könnte den Markt für aktuelle Unterhaltungselektronik ganz schön umkrempeln. Das entsprechende Positionspapier fordert mit deutlichen Worten, dass Apple sowohl Flash auf iPhone und iPad akzeptieren müsse „EU-Kommission: Neue Interoperabilitäts-Initiative auf Kosten von Apple?“ weiterlesen

iPad jetzt doch mit Flash (aber nur für Hacker)

Die strikte Weigerung Apples, Flash auf dem iPhone und iPad zuzulassen, hat durchaus nachvollziehbare Gründe: Flash ist nicht besonders sicher und kann als Einfallstor für Internetangriffe missbraucht werden. Auch ist es patentrechtlich völlig in der Hand von Adobe, was Apple allerdings aus ganz anderen Gründen stören dürfte als den Rest der Welt: Während das Jobs-Imperium die Kontrolle über Internetvideos aus den Händen Adobes reissen und in die eigenen legen möchte, wären wir anderen eigentlich ganz froh, wenn die Bildschirmunterhaltung auch ganz ohne Patentdschungel stattfinden könnte. „iPad jetzt doch mit Flash (aber nur für Hacker)“ weiterlesen