Auf der anstehenden IAA in Frankfurt präsentiert PEUGEOT einen neuen PEUGEOT 308 sowie den überarbeiteten 3008 und 5008. Die BlueHDi-Modelle, das Diesel-Hybridangebot HYbrid4, die Technikstudie 208 HYbrid FE und das Konzept 2008 HYbrid Air sollen laut Hersteller „den aktuellen und zukünftigen Führungsanspruch der Marke in Sachen Technologie und Umwelt“ verdeutlichen.
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Desweitwren sollen der RCZ R, das Concept Car Onyx und zwei im Rennsport bewährte 208-Modelle zeigen, dass automobile Emotion bei PEUGEOT im Zentrum stehen wird.
Insgesamt stellt PEUGEOT 30 Fahrzeuge und Concept Cars aus.
Der neue PEUGEOT 308 zielt auf den Kernmarkt ab, das strategisch wichtige C-Segment, das über ein Drittel des europäischen Markts ausmacht und in dem der Limousinenanteil bei 43 Prozent liegt.
Dank der neuen modularen Plattform EMP2 (Efficient Modular Platform 2) konnte das Gewicht des PEUGEOT 308 um 140 kg gesenkt werden, sodass der 308 laut Hersteller das leichteste Modell seines Segments ist. Zudem ist er mit einer Länge von 4,25 m besonders kompakt.
PEUGEOT 308 R Concept
Der neue PEUGEOT 308 verwandelt sich in ein sportives Concept Car mit puristischem Look. Seine Karosserie drückt Sportlichkeit aus und besticht durch eine zweifarbige Ausführung in Rot und Schwarz. Der 308 R Concept wird vom Motor des neuen RCZ R angetrieben – der 270 PS (199 kW) starke 1,6-Liter-Vierzylinder erreicht bei der spezifischen Leistung ein Rekordniveau von knapp 170 PS pro Liter Hubraum, stößt dabei laut dem Autobauer aber nur 145 Gramm CO2 pro Kilometer aus.
Technologie und Umwelt
In Frankfurt präsentiert PEUGEOT zudem die neue Dieselabgasreinigungstechnologie BlueHDi im neuen 308 und im 508 SW. Diese Technologie kombiniert die Selektive Katalytische Reduktion (SCR) in Verbindung mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP und ermöglicht die Absenkung der Stickoxidemissionen (NOx) um bis zu 90 Prozent sowie die Optimierung von Verbrauch und CO2-Emissionen bei gleichzeitigem Ausfiltern von 99,9 Prozent der Partikel. Die Technologie BlueHDi erfüllt bereits die Euro 6-Norm und wird ab Ende 2013 auf alle PEUGEOT-Dieselmodelle ausgeweitet, wodurch die Technologieführerschaft der Löwenmarke im Dieselbereich gestärkt wird.
Mit der HYbrid-Air-Technologie positioniert sich PEUGEOT erneut als Pionier. Das international orientierte Modell 2008 ist wie geschaffen für diesen neuartigen Antriebsstrang, der einen Benzinmotor mit einem Druckluftantrieb zu einem erschwinglichen Preis miteinander verbindet und bereits ab 2016 in Pkws und leichten Nutzfahrzeugen der Segmente B und C einsetzbar sein wird, um sich auf allen fünf Kontinenten den Volumenmarkt zu erschließen.
Der 2008 HYbrid Air kombiniert zwei Energiequellen für einen optimalen Wirkungsgrad in jeder Fahrsituation: Den Druckluftantrieb, der mit der beim Bremsen oder Verzögern rekuperierten und in der Druckluft gespeicherten Energie arbeitet, unterstützt oder ersetzt kurzzeitig den Dreizylinder-Benzinmotor der jüngsten Generation, der auf seinen idealen Betriebsbereich hin optimiert wurde.
Diese ergänzenden Technologien werden auf der IAA von der Technologiestudie 208 HYbrid FE ausgelotet. Bei ihrer Entwicklung haben PEUGEOT und Total, die seit 1995 eine partnerschaftliche Kooperation pflegen, ihr Know-how gebündelt, um revolutionäres Emissionsverhalten mit Fahrspaß zu verbinden. Das Ergebnis ist der 208 HYbrid FE mit einem CO2-Ausstoß von lediglich 49 Gramm pro Kilometer, womit er die Emissionen des bereits äußerst effizienten 208 mit 1,0-Liter-VTi-Motor halbiert. Und dies bei einem Sprintverhalten wie der 208 GTi, denn er katapultiert sich in nur acht Sekunden von null auf 100 km/h.
Es handelt sich um eine Full-Hybrid-Technikstudie, deren Technologiebausteine in die Fahrzeuge von morgen übernommen werden sollen. Die Entwicklungsarbeit erstreckte sich auf mehrere Bereiche: Optimierung der Aerodynamik, Gewichtseinsparung von 200 kg durch den breit angelegten Einsatz von Verbundwerkstoffen und Polykarbonaten, Einsatz eines Benzin-Hybridantriebsstrangs mit Dreizylinder-Motor und automatisiertem Getriebe in Kombination mit dem E-Antrieb und der Batterie aus dem Langstreckensport sowie spezifische von der Schmierstoffsparte von Total entwickelte Motoröle. Zudem gibt der 208 HYbrid FE einen Vorgeschmack auf ein Verbundwerkstoff-Fahrwerk. Seine spezifischen Reifen und Felgen reduzieren den Rollwiderstand.
Höherpositionierung und exklusives Fahrerlebnis
Auf dem PEUGEOT-Stand in Frankfurt bekommen die Besucher ein weiteres Beispiel für das Know-how der Marke in Sachen Design und Fahrerlebnis zu sehen. Der exklusive PEUGEOT RCZ R, die High-Performance-Version des unverwechselbaren, bereits über 50.000 mal verkauften Sportcoupés PEUGEOT RCZ, wird bereits Anfang 2014 zum leistungsstärksten Serienmodell in der Geschichte der Marke.
Sein neuer 1,6-Liter-Motor stellt mit 199 kW (270 PS) in seinem Segment einen neuen Rekord bei der spezifischen Leistung auf, erfüllt die Euro 6-Norm und emittiert lediglich 145 Gramm CO2 pro Kilometer.
PEUGEOT Onyx, ein Automobil voller Inspiration: Der Onyx steht in der großen Tradition der Supercars der Marke und wird die IAA-Besucher in Frankfurt ganz sicher zum Träumen bringen.
In seinem 4,65 m langen, kompromisslosen und skulptural geformten Körper, der auf 20-Zoll-Rädern steht, schlägt das Herz eines Athleten: Der in Heck-Mittelposition am Karbon-Rumpf befestigte HDi-Hybrid-V8 mit 3,7 Litern Hubraum und 600 PS Leistung, das sequenzielle Sechsgang-Getriebe und das Achskonzept profitieren vom hochkarätigen Motorsport-Know-how der Marke.
Die Karosserie fasziniert mit den Kontrasten zwischen den verwendeten Werkstoffen und der edlen Patina, die sich im Laufe der Zeit und der Kilometer auf sie gelegt hat: Die Kotflügel und die Türen sind aus reinem Kupfer, die restlichen Flächenelemente aus mattschwarzem Karbon.
Das von zwei Aluminiumbögen eingefasste doppelt gewölbte Glasdach erlaubt den Blick auf die Karbonstruktur und einen völlig neuartigen, hochwertigen Innenraum aus einem Guss. Er ist vollständig mit Filz ausgekleidet, sodass die Insassen in ein homogenes Interieur eintauchen. Mit dem Onyx führt PEUGEOT seine Überlegungen zum Thema alternative Werkstoffe weiter: So ist zum Beispiel die Armaturentafel aus so genanntem Newspaper Wood, das aus verpressten Altzeitungen hergestellt wird.
2013 ist das Jahr, in dem der 208 seine Zugkraft entfaltet, aber auch das Jahr der Superlative für PEUGEOT SPORT mit den Rennversionen des neuen Modells aus der berühmten „20…“-Baureihe.
Das internationale Publikum wird sich zweifellos um den 208 T16 Pikes Peak drängen: 25 Jahre nach dem ersten Sieg von Ari Vatanen am Steuer seines PEUGEOT 405 T16 im berühmten Bergrennen in den USA hat nun Sébastien Loeb mit dem schon jetzt legendären PEUGEOT 208 T16 Pikes Peak, dem 208 par excellence (3,2-Liter-V6-Biturbo mit 875 PS bei 875 kg Gewicht, null auf 100 km/h in 1,8 Sekunden) auf dem 20 km langen Anstieg mit einer fulminanten Leistung den alten Streckenrekord regelrecht pulverisiert. Seine Zeit: 8:13.878 Minuten.
Anlässlich der Markteinführung des PEUGEOT 208 GTi, der den Mythos GTi wieder aufleben lässt, gingen 2013 drei von einem 300 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner angetriebene 208 GTi PEUGEOT SPORT beim legendären und anspruchsvollen 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start und holten die ersten drei Plätze in ihrer Kategorie. Einer dieser Boliden wird auf dem PEUGEOT-Stand in Frankfurt zu sehen sein.
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