Der Streit um den Wegfall der Opel-Nachtschicht geht in die nächste Runde. Vor dem Arbeitsgericht Eisenach sind am Montag sieben Verfahren ohne Einigung zu Ende gegangen, wie es am Montag aus dem Gericht hieß. Die Mitarbeiter des Werks wehren sich dagegen, dass ihnen durch die abgeschafften Nachtschichten ein Zuschlag von 25 Prozent gestrichen wurde. „Nach den gescheiterten Güteterminen wird am 13. November 2013 in einem ersten Kammertermin weiter verhandelt“, kündigte Gerichtsdirektor Armin Kolle am Montag in Eisenach an. 37 Klagen von Opel-Mitarbeitern liegen den Angaben zufolge inzwischen beim Gericht. Auch bei zwei weiteren Treffen war es nach Gerichtsangaben zu keiner Einigung gekommen.
Die Mitarbeiter beklagen, dass sie durch den Wechsel zum Zwei-Schicht-Betrieb zu Jahresbeginn 2013 Lohneinbußen zwischen 600 und 1.000 Euro monatlich hinnehmen mussten. Die Nachtschicht hätte nicht per Anweisung abgeschafft werden dürfen, argumentieren sie. Dafür sei eine