Auf dem Moscow Raceway startet die DTM an diesem Wochenende in die zweite Saisonhälfte. Die populärste internationale Tourenwagenserie ist zum ersten Mal zu Gast auf der 2012 fertiggestellten Rennstrecke. Sie wurde nach den Plänen des Aachener Architekten Hermann Tilke gebaut, hat rund 130 Millionen Euro gekostet und liegt zirka 80 Kilometer nordwestlich von Moskau.
Die erste permanente Rennstrecke Russlands ist 4,070 Kilometer lang, lässt dabei aber 17 verschiedene Streckenlayouts zu. Die DTM-Piloten müssen auf der für dieses Rennwochenende gewählten 2,555 Kilometer langen Variante 74 Runden und eine Gesamtdistanz von 189,070 Kilometern zurücklegen.
Der kurvenreiche Kurs liegt an einem Hang und folgt dem natürlichen Geländeverlauf mit Bergauf- und Bergabpassagen. Er ist mit seinen häufigen Wechseln zwischen schnellen und langsamen Abschnitten technisch sehr anspruchsvoll.
High-Speed-Highlight ist eine knapp einen Kilometer lange Gerade, auf der trotz leichter Steigung mehr als 250 km/h erreicht werden können. An ihrem Ende müssen die Piloten vor der finalen Linkskurve stark abbremsen, um danach auf der Start-Ziel-Geraden wieder voll zu beschleunigen. Der Reifenverschleiß ist auf dem modernen Fahrbahnbeleg des Moscow Raceway nur gering.
Sowohl mit dem Basis-Slick als auch mit dem weicheren Optionsreifen von Hankook sind damit längere Stints bei gleichbleibend schnellen Rundenzeiten möglich.
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