Um Polarlichter und Eisbären zu sehen, muss man nicht zu solch einer extremen Fahrt aufbrechen wie die sieben Russen, die jetzt in Kanada aus ihren beiden roten Abenteurer-Bussen gestiegen sind. 4.000 Kilometer weit sind sie von ihrer Heimat bis zur Resoulte Bay gefahren – zielstrebig über den Nordpol hinweg.
70 Tage waren die wagemutigen Männer auf arktisfähigen Breit- und Großreifen unterwegs. „So schnell wie ein Traktor auf dem Acker“, berichten sie: 9 km/h. Große Teiler der drei Tonnen Diesel und Verpflegung sind aufgebraucht. Jetzt parken die Fahrzeuge in einer kanadischen Garage.
Den Start der Reise erledigte ein Eisbrecher, der das Team vor der Inselgruppe Severnaya Zemlya aufs blanke Eis setzte. Angetrieben wurde der Treck von Toyota-Motoren. Die allerdings waren mit Erkenntnissen aus einer Polarexpedition in 2009 verfeinert worden.
Im kommenden Februar will das Expeditionsteam über die Beringstraße heimwärts tuckern. Freilich verbringen die Männer den Sommer bei ihren Familien.
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