
Schützen sollen sie ja in erster Linie die Bürger, doch keiner dürfte etwas dagegen haben, wenn sich die Polizei auch für den Schutz der Umwelt einsetzt. Das tut sie jetzt zumindest nebenher in Lissabon, denn dort hat Portugals Policia de Seguaranca Publica (PSP) nun die ersten acht Wagen von Nissans Null-Emissions-Auto Leaf, um ihren Carbon Footprint wesentlich zu verkleinern.
Insgesamt umfasst die Polizeiflotte Portugals 5000 Wagen, bis die gesamte portugiesische Polizei mit Nissans Elektroauto ausgestattet werden kann, wird es also noch ein Weilchen dauern. Und vielleicht wäre es auch vernünftig, erst einmal abzuwarten, welche neuen Forschungsansätze sich zur wirklichen Umweltverträglichkeit von Elektroautos sich ergeben, nachdem erst vor kurzem „Green Illusions“ von Ozzie Zehner im Buchhandel erschien; ein Buch das sich sehr kritisch mit den tatsächlichen Umweltbelastungen durch die Fertigung von Elektromotoren auseinandersetzt. mehr »

Der Energieversorger RWE lässt Fahrer von Elektroautos ab 2012 auch ohne Vertrag an seinen Ladesäulen Strom tanken. Bezahlen kann der Kunde dann per SMS. Bezahlt wird über die Telefonrechnung. Der Direktbezahlservice, der zusammen mit Vodafone entwickelt wurde, arbeite unabhängig vom Telefonanbieter, teilte RWE am Mittwochabend bei einer Veranstaltung zur Elektromobilität in Essen mit. Ein Smartphone-App weist zudem den Weg zur nächsten Säule. RWE ist der größte Betreiber von Stromladestationen in Deutschland. mehr »

Matthias Strommer, 27, hat erst vor zwei Tagen erfahren, dass er den Elektroroller Jetflyer präsentieren soll. Aus der Steiermark ist der Maschinenbauingenieur angereist. Gerade hat er das Vehikel betankt.
Wie oft muss der Jetflyer an die Steckdose?
Wir laden ihn über Nacht. Der Akku reicht dann für 130 Kilometer. Da können unsere Besucher einige Runden über das Messegelände drehen.
Was ist Ihre Aufgabe dabei?
Die Besucher fahren selbst, und ich sitze auf dem Sozius, damit nichts passiert.
Was schauen Sie sich selbst auf der Messe an?
Elektromobilität interessiert mich natürlich. Die Sportwagen, die lasse ich mir auch nicht entgehen. mehr »

Europas größter Autobauer Volkswagen (VW) will in China so schnell wie möglich die ersten Elektroautos auf den Markt bringen. “Wir können gar nicht so viele Autos in China bauen, wie wir verkaufen könnten”, sagte Karl-Thomas Neumann, der das chinesische Geschäft des Autobauers leitet, der “Süddeutschen Zeitung” (SZ/Mittwoch).
Es sei eine Herausforderung, den Marktanteil in China zu halten. Dies soll mit den neuen Elektro-Autos gelingen. Ende 2013 möchte Volkswagen in Shanghai sein erstes Elektroauto in Serie produzieren. In diesem Jahr soll der Markt im Riesenreich um mehr als 20 Prozent zulegen. Deshalb will Neumann neue Fabriken bauen, um die große Nachfrage nach VW, Seat und Audi zu befriedigen.
[Photo: Elektro-Auto VW Polo BlueMotion]
tf/koh
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Käufer von Neuwagen werden künftig im Autohaus automatisch über die Klimaschutz-Werte der angebotenen Fahrzeuge informiert. Dafür soll eine farbige Effizienzskala sorgen.
Diese soll bei jedem zum Verkauf stehenden neuen Auto Auskunft über den jeweiligen Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) geben. Darauf einigten sich das Bundeswirtschafts- und das Umweltministerium. Die Ermittlung der Energieeffizienz der Fahrzeuge erfolge auf Grundlage der CO2-Emissionen «unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs», teilte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) mit. mehr »
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Das Bundeswirtschafts- und das Bundesumweltministerium haben sich auf wesentliche Eckpunkte für die Novelle der Verordnung zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung geeinigt. Die Eckpunkte gäben unter anderem die künftige Einordnung von Neufahrzeugen in die farbige Effizienzskala vor, die mit der Verordnung erstmals in Deutschland eingeführt werden solle, teilte das Wirtschaftsressort am Montag mit.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erklärte, er habe sich mit Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) «auf eine ambitionierte Energieverbrauchskennzeichnung verständigt, die auch von den deutschen Automobilherstellern mitgetragen wird». mehr »

Ford will für sein erstes in Europa geplantes Elektrofahrzeug mit dem US-amerikanischen Spezialisten Azure Dynamics zusammenarbeiten. Das teilte die Europa-Zentrale des US-Autobauers am Montag in Köln mit. Azure werde das Antriebssystem sowie Steuer- und Ladegerät für die Batterie liefern. Der Kleintransporter Transit Connect Electric soll ab Spätsommer 2011 an die europäischen Kunden ausgeliefert werden. In den USA kommt das Elektrofahrzeug bereits in diesem Jahr auf den Markt. mehr »

Für Angela Merkel haben Elektro-Autos ihren besonderen Reiz: «Wäre ich nicht Bundeskanzlerin geworden, könnte ich mir vorstellen, mich in meinem Fachbereich auf diesem Gebiet zu engagieren», sagte die promovierte Physikerin am Montag in Berlin. «Ich finde, es ist ein ungeheuer spannendes Gebiet». Doch da sich Angela Merkel als Kanzlerin derzeit vor allem um die Geldprobleme Griechenlands kümmern muss, überlässt sie die Elektrifizierung des Autos anderen.
Eine «Nationale Plattform Elektromobilität» soll die Entwicklung nun vorantreiben. «Unser Anspruch besteht darin, die Autobranche fit zu machen für die Zukunft», sagte Merkel mit Blick auf die 750 000 Beschäftigten. Die Bundesregierung will Deutschland so zum «Leitmarkt für Elektromobilität» machen und bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen haben. Gegenüber den heute 45 Millionen Autos wäre das immer noch wenig. Hoffnungen der Autobranchen auf weitere Fördermittel, etwa eine Kaufprämie für Elektro-Autos, erteilte die Bundesregierung allerdings eine Absage.
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Industrie und Bundesregierung wollen bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Nach einer Zwischenbilanz bei der Erarbeitung eines Elektro-Mobilitätskonzepts soll über “den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung” entschieden werden. Darauf verständigten sich Regierung, Industrie und Wissenschaft am Montag in Berlin zum Auftakt eines Spitzentreffens zu diesem Thema.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte das Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu gab sie am Montag in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Telekom den Startschuss für eine “Nationale Plattform Elektromobilität”. 147 Fachleute in sieben Arbeitsgruppen begannen mit der Klärung schwieriger Fragen von der Speicher- und Stromtank-Technologie bis hin zu Fragen der späteren Markteinführung. mehr »

Die deutsche Chemieindustrie hat den Start der Nationalen Plattform Elektromobilität gelobt. Dies sei eine große Chance für das Industrieland Deutschland, sagte Klaus Engel, Vizepräsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) am Montag laut Mitteilung in Berlin.
Die deutsche Industrie habe aufgrund ihrer starken Vernetzung alle Voraussetzungen, um Technologieführer bei der Elektromobilität zu werden. “Die Initiative der Bundesregierung schafft die Basis, damit Politik, Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten können”, sagte Engel. mehr »