Mehr als 90 Prozent aller Unfälle an Bahnübergängen sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen, teilt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn mit. Beispielsweise wüssten viele Verkehrsteilnehmer nicht, dass ein Zug mit Tempo 140 einen Bremsweg von rund 1000 Metern hat. Ferner haben Befragungen gezeigt, dass rund 40 Prozent fälschlicherweise meinen, bei einem roten Blinklicht sei eine Überquerung des Bahnübergangs noch möglich. mehr »
[Verkehr] Winter-Chaos und kein Ende: Urlauber müssen aus Hiddensee ausgeflogen werden
Februar 2, 2010
Heftige Schneefälle und Eisglätte machen Autofahrern und dem öffentlichen Nahverkehr weiterhin das Leben schwer. Von der Außenwelt abgeschnitten blieb auch am Dienstag die Ostseeinsel Hiddensee. Nachdem der Eisbrecher «Ranzow» am späten Montagabend beim Versuch gescheitert war, die Insel von Norden her anzusteuern, wurden seit Tagen auf der Insel festsitzende Urlauber per Hubschrauber ausgeflogen. In einigen Regionen fiel der Schulunterricht aus. Vielerorts geht das Streusalz aus. Der Deutsche Wetterdienst warnte unterdessen örtlich vor kräftigem Neuschnee im Verlauf des Dienstag und in der Nacht.
Blitzeis, überfrierende Nässe und Sturmverwehungen führten zu zahlreichen Unfällen. Im münsterländischen Ahaus kam ein Mensch ums Leben, bei zwei schweren Glätteunfällen in Heiligenhafen und im Raum Braunschweig starben drei Menschen. In Hannover stürzte ein 71-Jähriger auf eisglatter Straße und starb aufgrund seiner Kopfverletzungen. mehr »
Sture Schwaben: “Stuttgart 21″ kommt – Milliarden-Loch zum Trotz
Dezember 10, 2009
Trotz einer Kostensteigerung von rund einer Milliarde Euro wird das Bahn-Großprojekt «Stuttgart 21» umgesetzt. Darauf einigten sich die Deutsche Bahn, das Land Baden-Württemberg, die Stadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart bei einer Sitzung des Lenkungsausschusses am Donnerstag.
Das Gremium fasste den Beschluss zur Umsetzung des Projekts auf Basis einer aktualisierten Kostenschätzung, wonach «Stuttgart 21» rund 4,09 Milliarden Euro kosten wird statt wie bislang kalkuliert knapp 3,08 Milliarden Euro. Zur Abdeckung weiterer Risiken während der Bauzeit stehen nun noch 438 Millionen Euro bereit. mehr »
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[Verkehr] Pendler: 60% aller Berufstätigen fahren in Deutschland per Auto zur Arbeit
November 3, 2009

Tag ein, Tag aus. Das selbe Spiel. Wer kennt ihn nicht, den alltäglichen Pendel-Stress. Doch wir sind keinesfalls alleine – denn die meisten Berufstätigen fahren nach wie vor mit dem Auto zur Arbeit. Wie das Statistische Bundesamt gerade in Wiesbaden mitteilte, legten rund 60 Prozent der Erwerbstätigen 2008 den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Auto zurück.
Damit hat sich bei den Pendlern in den letzten zwölf Jahren trotz gegenteiliger Appelle und gestiegener Benzinpreise kein Wandel hin zu anderen Verkehrsmitteln durchsetzen können. mehr »












