Rundum-Grün und Alles-Rot sollen Gefahr für Fussgänger verringern

Januar 24, 2012

Im Ausland ist es schon verbreiteter, hierzulande eine Seltenheit: das sogenannte Rundum-Grün. Alle Fußgänger haben Grün, während alle Autos warten. Unfälle von Rechtsabbiegern mit Fußgängern könnten damit passé sein. Doch die Sache hat einen Haken.

Es könnte ein autofreier Sonntag sein, dieser Mittwoch in Berlin-Kreuzberg – so zumindest der flüchtige Eindruck. Menschen gehen kreuz und quer über die Kreuzung von Friedrich- und Kochstraße, als gäbe es dort keinen weiteren Verkehr. Und tatsächlich: Für zehn Sekunden haben die Fußgänger rundherum Grün und die Straße für sich. Dann werden die Ampelmännchen wieder rot, und die Autofahrer sind erst einmal dran – für eine gefühlte Ewigkeit.

Ampelanlagen, an denen die Rot- und Grünphasen für Fußgänger und motorisierte Verkehrsteilnehmer getrennt voneinander geschaltet sind, nennen die Fachleute Rundum-Grün. Wenn die Fußgänger auch diagonal queren dürfen, so wie in Kreuzberg, spricht man vom Diag Weiterlesen

Blendende Sonne an der Ampel: Abwarten und Unfälle verhindern

September 30, 2011

Der Herbst steht vor der Tür, und das kann zu Verwirrung an der Ampel sorgen: Zeigt die Ampel rotes oder grünes Licht? Das ist im herbst- und winterlichen Licht oft nicht genau zu erkennen, wenn die tief stehende Sonne extrem blendet. In diesem Fall sollten Autofahrer lieber etwas zögerlich sein als voreilig bei Rot Gas zu geben, rät der Auto Club Europa (ACE).

Wer die Ampel wegen der Sonne nicht richtig erkennen kann, sollte besser abwarten. So lassen sich schwere Unfälle verhindern. Außerdem sei der Fahrer rechtlich auf der sicheren Seite. Denn Sonnenblendung als Grund für Verkehrsverstöße zählt vor Gericht in der Regel nicht, erläutert der ACE. Das Oberlandesgericht Köln warf zum Beispiel einem Autofahrer grob fahrlässiges Verhalten vor Weiterlesen

Sommerzeit, Brunftzeit: Erhöhtes Unfallrisiko durch liebestolle Rehe

Juli 12, 2011

Autofahrer fahren an den entsprechenden Stellen am besten langsam und bremsbereit und behalten den Straßenrand im Auge. Darauf weist die Deutsche Wildtier Stiftung hin.

Erhöhte Gefahr droht vor allem bei hohen Temperaturen und kurz vor Gewittern, warnen die Experten. Häufig jagen die brunftigen Tiere einander, einem Reh auf der Straße folge deshalb oft noch ein zweites. Weiterlesen

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[MotorPraxis] Studie: 35 Prozent der Autofahrer kennen Zustand der Reifen und Profil-Tiefe nicht

Juni 26, 2011

Der Reifen, das unbekannte Ding: Nach diesem Motto etwa gehen viele Autofahrer mit den Pneus an ihrem Kfz um. Mehr als 35 Prozent der Fahrer können nichts zu Zustand und Profiltiefe der von ihnen aktuell gefahrenen Reifen sagen.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Sachverständigenorganisation KÜS im saarländischen Losheim am See hervor. Im Auftrag der KÜS befragte die Unternehmensberatung BBE Retail Experts 1100 Personen.

Gefragt wurden die Teilnehmer unter anderem auch nach ihrem Umgang mit Winter- auf Sommerreifen: Demnach wechseln 88 Prozent den Reifen mit der Felge. Und 72 Prozent der Befragten tun dies selbst. Fragen nach den Preisvorstellungen ergaben, dass die Verbraucher bereit sind, durchschnittlich 97 Euro für einen Sommer- oder Winterreifen zu zahlen.

 

Foto: dpa

[Sicherheit] Studie: Schulwege für Kinder sehr gefährlich

Juni 16, 2010

verkehr schulweg kinder gefahrUm die Sicherheit von Kindern auf ihrem Schulweg steht es nicht zum Besten. Dies haben Geschwindigkeitsmessungen des ADAC vor 25 Schulen in zehn Bundesländern ergeben. Dabei wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 von mehr als 60 Prozent der Autofahrer überschritten.

Insgesamt wurden 43 828 Fahrzeuge gemessen – 26 329 davon waren zu schnell unterwegs. Weiterlesen

[MotorSicherheit] Autofahrer nehmen wenig Rücksicht auf Schulwege

Juni 9, 2010

Autofahrer wenig Rücksicht SchulwegMehr als die Hälfte der Autofahrer hält sich vor Schulen nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Bei Tempomessungen vor 25 Schulen in Deutschland hat der ADAC in diesem Frühjahr ermittelt, dass mehr als 60 Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren.

Mit Unterstützung von Polizei und Kommunen hat der Automobilclub die Geschwindigkeit von 43 828 Fahrzeugen gemessen: 26 329 davon fuhren zu schnell.

Den Negativrekord stellte ein Fahrzeugführer in Hamburg auf, der mit Tempo 96 an einer Grundschule vorbeiraste.

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[Motorrad] Sicherheit statt Coolness: Sichere Schutzkleidung für Biker

Mai 19, 2010

motorrad Schutzkleidung Biker

Wer schön sein will, muss leiden. Das hat mancher Motorradfahrer schon am eigenen Leib erfahren. Vor allem bei steigenden Temperaturen wird das Thema Sicherheit nicht mehr so genau genommen.

Die Lederkombi bleibt im Schrank, T-Shirt und Jeans sind angesagt – auch weil das vermeintlich besser aussieht. Dumm nur, wenn es zu einem Unfall kommt und der Körper ungeschützt über den Asphalt rutscht. Es schadet daher ganz und gar nicht, sich frühzeitig mit den verschiedenen Varianten sicherer Biker-Kleidung zu beschäftigen.

Wie nachlässig Motorradfahrer mit Schutzbekleidung umgehen, zeigt eine im Jahr 2009 veröffentlichte Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach. Demnach sieht es zwar beim Kopfschutz gut aus: 97 Prozent der Motorradfahrer und 98 Prozent der Personen auf dem Sozius setzten einen Helm auf. Schutzkleidung hat aber einen deutlich kleineren Anhängerkreis: Zusätzlich zum Helm trugen sie gerade einmal 51 Prozent der motorisierten Zweiradfahrer, von den Beifahrern nur 35 Prozent.
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[Feature] Unfall-Forschung fordert ergonomische Verbesserungen am Auto – Kleinwagen haben höheres Verletzungsrisiko

Mai 12, 2010

unfall kleinwagen forschungBisher war es mehr eine Theorie, doch nun liefern Unfallforscher erste konkrete Belege: Bei einem Frontalaufprall besitzen Pkw-Fahrer mit kleiner Statur wegen ihrer ungünstigeren Sitzposition ein deutlich höheres Verletzungsrisiko. Vor allem für Frauen besteht aufgrund ihrer meist geringeren Durchschnittsgröße ein höheres Risiko, bei einem Frontalaufprall schwer verletzt zu werden. Das ergaben Crashtests der Unfallforscher der Versicherer (UDV) in Berlin.

Simuliert wurden Unfälle in Kleinwagen mit 1,50 Meter großen Dummys. Im ersten Fahrzeug hatten die Unfallforscher die Testpuppe so auf dem Fahrersitz platziert, wie es aus Sicherheitsgründen wünschenswert ist. Da sie so jedoch die Fußpedale nicht erreichen konnte, wurde eine Pedalverlängerung montiert. Im zweiten Wagen rückte der Fahrerdummy mit dem Sitz recht weit nach vorn, um die Fußpedale bedienen zu können. Manko: Oberkörper und Knie kommen so Lenkrad und Armaturenbrett relativ nahe, das Aufprall- und Verletzungsrisiko beim Unfall steigt.
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Opel gewinnt Sicherheitspreis Genius der Allianz

Mai 5, 2010

XXXXX LogoDie Versicherungsgesellschaft Allianz in München hat zum sechsten Mal ihren Sicherheitspreis Genius verliehen. Diesjähriger Preisträger ist Opel für die Entwicklung und Einführung eines innovativen Fahrlichtsystems, das sich automatisch auf unterschiedliche Fahrsituationen einstellt.
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[Verkehr] Unfall-Bilanz 2009: 250.000 Wild-Unfälle, 3000 verletzte und 27 getötete Verkehrsteilnehmer im Jahr 2009

Mai 5, 2010

XXXXX LogoRund eine Viertelmillion Zusammenstöße, 3000 verletzte und 27 getötete Verkehrsteilnehmer sowie Hunderttausende überfahrene Tiere – das ist die Bilanz der Wildunfälle in Deutschland im vergangenen Jahr.
Um das Unfallpotenzial für Mensch und Tier zu reduzieren, fordern der ADAC, der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) sowie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) neben einer stärkeren Aufklärungsarbeit eine bundesweit einheitliche Erfassung und Auswertung von Wildunfällen.

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Rückruf nun auch bei Chrysler: Klemmende Gas-Pedale beim Dodge Caliber des US-Autokonzern Chrysler

Mai 3, 2010

Dodge Caliber

Das Problem der klemmenden Gaspedale hat jetzt auch den US-Autokonzern Chrysler heimgesucht: Beim 2007er Modell des Kompaktwagens Dodge Caliber (siehe Bild unten) liegen einige Beschwerden von Fahrern vor. Von Unfällen sei aber nichts bekannt, teilte Chrysler am Montag in Auburn Hills (US-Bundesstaat Michigan) mit. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde geht dem Fall nach.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist das Problem nicht mit dem von Toyota zu vergleichen, wo insgesamt mehr als 8 Millionen Autos verschiedener Modelle und unterschiedlichster Baujahre wegen klemmender Pedale in die Werkstätten müssen. Es handelt sich nach Angaben von Chrysler um die Produktion von fünf Wochen oder weniger als 10.000 Fahrzeuge. Die Besitzer sind aufgerufen, ihre Autos bei ihren Händler kontrollieren zu lassen. Die Schuld für das Problem liegt nach Angaben von Chrysler bei einem amerikanischen Zulieferer: CTS. Weiterlesen