Opel Sauberkeit ist höchste Priorität: Neues Image für Autobauer

Opel Sauberkeit

Der Autohersteller Opel macht auf Saubermann und will künftig mit einem sauberen Image im Wettbewerb punkten und seine Verbesserungen bei Emissionen und Verbrauch deutlich machen. „Unsere CO2-Bilanz wird immer besser“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller gegenüber der Automobilwoche.

Durch den Wechsel auf die PSA-Plattformen müsse Opel keine Strafzahlungen durch die EU fürchten. „Wir tun alles dafür, die CO2-Hürde zu schaffen. Denn Kunden kaufen lieber Autos von Unternehmen, die die Ziele einhalten und keine Strafen zahlen müssen,“ unterstrich Lohscheller. Damit will das Unternehmen beim Marktanteil in Europa wieder zulegen.

Opel Sauberkeit

„Es ist wahr, dass wir im vergangenen Jahr etwas an Volumen verloren haben. Trotzdem haben wir den höchsten Gewinn in der 157-jährigen Unternehmensgeschichte eingefahren“, machte Lohscheller in dem Interview deutlich. Im bisherigen Jahresverlauf sei die Marke beim Absatz schon wieder leicht gewachsen. „Und so wollen wir weiter machen“, fügte Lohscheller hinzu. Der Marktanteil lag 2018 in Europa bei 5,7 Prozent und damit auf einem Tiefststand. Opel hatte für 2018 einen operativen Gewinn von 859 Millionen Euro ausgewiesen. Vor anderthalb Jahren war die Marke von PSA übernommen worden.

Opel Image aufbessern

Zur Modell-Belegung der einzelnen Werke in Europa räumte Lohscheller Spekulationen aus dem Weg. „Wir behalten wie versprochen alle unsere Werke“, so Lohscheller. Die Rückkehr in die Gewinnzone nach 18 Jahren sei nur ein Anfang. „Wir sind in einigen Bereichen noch nicht auf dem Benchmark-Level, wie ich es gern hätte.

Aber wir haben uns bereits deutlich verbessert und viele weitere Maßnahmen angestoßen“. Bedarf sieht er bei den Lohnkosten im Vergleich zum Umsatz und der Preispositionierung der Modelle. Lohscheller möchte die Preislücke zu Wettbewerbern schließen. Volkswagen kann etwa für den Golf mehr verlangen als Opel für ein vergleichbares Modell.

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