Auto-Abos: PKWs werden in ZUkunft immer mehr abonniert – so Experten

Februar 11, 2019 | Author: MotorBlog.de | am

Filed Under: MotorNews

Mieten statt Kaufen: Statt ein Auto zu kaufen, werden Kunden künftig häufiger Abonnements abschließen. Zu dieser Einschätzung kommt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer, der bei seiner regelmäßigen Rabattstudie die jüngsten Abo-Angebote von Herstellern, Dienstleistern und über die Handelskette Lidl untersucht hat. Typischerweise werden in den Komplettpaketen für eine feste Monatsrate sämtliche Kosten des Autos außer Kraftstoff abgedeckt.

Beim Vorreiter Volvo würden komplett ausgestattete Neuwagen zu vergleichsweise hohen Raten angeboten, die vor allem für Menschen attraktiv seien, die sehr neue Fahrzeuge mit Top-Ausstattung fahren wollten. An weitere Kundenkreise richteten sich Abo-Angebote von Dienstleistern wie like2drive oder Cluno.

Die Cluno-Kombination von Leasing-, Wartung- und Versicherungsvertrag falle zum Beispiel bei einem Opel Corsa für einen Fahranfänger günstiger aus als der Barkauf, berichtete Dudenhöffer, der Leiter des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen. Ein 50 Jahre alter Fahrer mit hohem Schadensfreiheitsrabatt fahre beim gleichen Modell hingegen mit dem Kauf günstiger.

Bei der Lidl-Offerte sei vor allem die monatliche Leasingrate von 89 Euro für einen Fiat 500 für die Kunden sehr vorteilhaft und entspreche einem sonst auf dem Markt nicht üblichen Rabatt von 35 Prozent auf den Listenpreis, so die Studie. Die optionalen Versicherungs- und Wartungsverträge für 68 Euro im Monat entsprächen hingegen eher dem Marktstandard.

Allgemein sehe es im laufenden Jahr weiterhin nach starken Rabatten für die Kunden aus, erklärte Dudenhöffer. So habe es im Januar deutlich mehr offen beworbene Sonderaktionen der Hersteller und Händler gegeben als im Dezember und erst recht als im Januar 2018. Der durchschnittliche Preisvorteil habe bei 15,8 Prozent gelegen. Vor allem mit den Umtauschprämien für alte Diesel ergeben sich für einzelne Modelle Preisnachlässe von über 30 Prozent.
Foto: BMW DriveNow

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