US-Strafzoll: Mercedes und BMW besonders belastet

Juli 6, 2018 | Author: MotorBlog.de | am

Filed Under: MotorNews, MotorBusiness

BMW USA Strafzoll

Die deutschen Autohersteller Mercedes und BMW wären von US-Strafzöllen auf importierte Autos am stärksten betroffen. Mercedes verkaufte von Januar bis Mai 2018 in den USA 147.000 Fahrzeuge, davon waren mit 96.000 rund 65 Prozent außerhalb der Vereinigten Staaten hergestellt – so zumindest Recherchen der Kollegen der „Automobilwoche“

Strafzoll der USA trifft BMW und Mercedes besonders schwer

BMW baut zwar die SUVs X3 bis X6 in den USA, importiert aber insbesondere die volumenstarke Dreier-Serie. Strafzölle würden 64 Prozent aller BMW-Fahrzeuge treffen. Volkswagen konnte bisher fast so viele Fahrzeuge wie Mercedes absetzen. Mehr als die Hälfte stammt aus Mexiko, 30 Prozent werden in den USA hergestellt.

 Volkswagen importiert 17 Prozent

Nur 17 Prozent importiert Volkswagen aus der EU. Sollten die Strafzölle auch auf Mexiko ausgeweitet werden, würde das die VW-Tochter Audi besonders treffen. Der dort produzierte Q5 macht 27 Prozent aller Audi-Verkäufe aus.

Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres in den USA 550.000 Pkw deutscher Marken verkauft. Ein Viertel davon wurde in den USA hergestellt, 57 Prozent außerhalb der NAFTA-Region, 18 Prozent kamen aus Mexiko.

550.000 deutsche PKW in USA verkauft

Sollten die Zölle nur für Fahrzeuge aus der EU kommen, würden sich nach Berechnungen der Automobilwoche die gesamten Verkäufe aller deutschen Marken um gut elf Prozent verringern. Falls sie auch für Modelle aus Mexiko gelten, läge das Minus bei 15 Prozent.

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