Optimistischer VDA-Chef Mattes: Politik und Autohertsteller verhandeln weiter #Dieselgate

VDA Chef Mattes Dieselgate

VDA-Chef Bernhard Mattes sieht das Band zwischen Politik und Autoindustrie in der Diesel-Affäre nicht zerschnitten. „Der Dialog ist nicht abgebrochen“, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) den „Stuttgarter Nachrichten“.

 

„Dafür gibt es zu viele wichtige Weichenstellungen, die jetzt anstehen – etwa die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung, das autonome Fahren.“ Die Branche sei sich über die Erwartungen der Politik im Klaren. „Und wir haben uns vorgenommen, „zu liefern“.“

Zuletzt war etwa bekanntgeworden, dass der Stuttgarter Autobauer Daimler wegen des Vorwurfs einer unzulässigen Abgastechnik europaweit 774 000 Fahrzeuge zurückrufen muss, darunter 238 000 in Deutschland. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Konzernchef Dieter Zetsche hatten sich darauf vor rund zwei Wochen geeinigt.

Mattes betonte: „Die Luft in Deutschland ist heute besser denn je.“ Bei einigen Städten – darunter Stuttgart – seien allerdings noch „wirkungsvolle Maßnahmenpakete“ nötig. „Dazu gehören etwa grüne Welle, neue Busse und Taxen, weniger Parksuchverkehr durch Digitalisierung. Das bringt die Emissionen runter.“

Foto: VDA

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