Intel steigt beim Kartendienst HERE

Chip-Pionier meets Mapping-Vorreiter: Der Silicon-Valley-Prozessorhersteller Intel beteiligt sich mit 15 Prozent bei HERE. Damit steigt der nächste Tech-Riese in den Boom-Sektor „Autonomes Fahren“ ein. Durch die Allianz der zwei Firmen sollen die Roboter-Autos künftig auch sicherer werden.

Das niederländische Unternehmen HERE ist Anbieter von digitaler Karten und ortsbasierten Navigationsdiensten für die Automobilindustrie. Den beiden Unternehmen zufolge will man gemeinsam Technologien für autonome Fahrzeuge und das Internet der Dinge (IOT) entwickeln. Dafür soll unter anderem ein „Proof of Concept“ für eine Software-Architektur entwickelt werden, die echtzeitnahe Aktualisierungen von hochauflösenden Karten für das automatisierte Fahren ermöglichen sollen.

Laut HERE-Ceo Edzard Overbeek sind echtzeitnahe, sich selbst aktualisierende und hochauflösende Karte von entscheidender Bedeutung für das autonome Fahren. Und diese wiederum benötigen hochleistungsfähige Rechnerinfrastrukturen innerhalb und außerhalb von Fahrzeugen – daher die Partnerschaft mit dem Chip-Weltmarkführer aus Kalifornien.

Die Transaktion soll im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein

Keine Frage: Autos werden künftig zu den intelligentesten und am stärksten vernetzten Geräten auf der Welt gehören. Intel will laut Ceo Brian Krzanich „mit HERE und seinen Partnern aus der Automobilbranche eine wichtige technologische Grundlage für vernetzte Fahrzeuge der Zukunft zu liefern.“

Intel wird die Architektur auch mit der Audi  AG, der BMW AG und der Daimler AG testen. Indirekte Anteilseignern von Here sind eben dieses drei Automobilhersteller.

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