Die Message könnte kaum einfacher sein: Don’t text and drive! Dennoch fummeln laut Studien mindestens 10 Prozent aller Autofahrer während der Fahrt am Smartphone rum. Viele Unfälle sind die Folge davon.

Nichtsdestotrotz halten es 94 Prozent der Autofahrer für gefährlich, das Handy während der Fahrt am Steuer zu nutzen – so zumindest eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov.

Dennoch nutzt mehr als jeder Zehnte (12 Prozent) das Smartphone, um zumindest vereinzelt während der Fahrt damit zu texten oder zu lesen. Für fast drei Viertel (71 Prozent) stellt auch das Telefonieren ohne Freisprechanlage eine Ablenkung dar. Fast jeder Fünfte (17 Prozent) tut es dennoch.

Handy am Steuer verboten

Besonders verbreitet ist das unter den Besserverdienenden: Ab 3500 Euro monatlichem Nettoeinkommen im Haushalt hält sich laut Umfrage mehr als jeder Vierte das Handy ans Ohr, darunter nur etwa jeder Sechste.

Besonders junge Autofahrer agieren riskant: In den Altersgruppen der 18- bis 24-Jährigen und der 25- bis 34-Jährigen lesen und schreiben fast zehnmal mehr Autofahrer mit dem Handy im Auto als in der Generation 55 plus (27, 28 und 3 Prozent). Und fast jeder dritte Autofahrer (32 Prozent) zwischen 18 und 24 Jahren telefoniert vereinzelt ohne Freisprecheinrichtung. Bei den Älteren ab 55 Jahren tut das nur etwa jeder Zehnte (9 Prozent).

Für 93 Prozent der Autofahrer hält der heutige Straßenverkehr generell mehr Ablenkungen parat als noch vor fünf Jahren. YouGov befragte 1069 deutsche Autofahrer im Auftrag der Versicherung DA Direkt im Zeitraum vom 21. bis zum 27. Oktober 2016.

+ Links: YouGov | What the world thinks | Foto: ADAC

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