Connected Cars | Bosch setzt voll auf Connectivity

November 17, 2016 | Author: MotorBlog.de | am

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Bosch setzt voll auf Connectivity

Bosch-Chef Volkmar Denner rechnet damit, dass der Markt für Mobilitätsdienstleistungen in den Jahren 2017 bis 2025 um jährlich 25 Prozent wächst. „Das Auto, wie wir es kennen, ist bald Geschichte“, sagte Denner auf dem Automobilwoche-Kongress in Berlin.

„Heute buchen Sie die Übernachtung im Internet, in Zukunft bestellen Sie Ihre Mobilität online.“ Hierfür müssten private Fahrzeuge mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der ganzen Infrastruktur von Städten zusammenwachsen.

Dafür sind laut Denner drei Entwicklungsschritte notwendig. So müssten alle Autos konsequent an das Internet angebunden werden. Bosch etwa ermögliche dies über eine Smartphone-Integration oder über eine fest installierte Kommunikationsbox. Damit könnten Verkehrsinformationen in Echtzeit abgerufen werden oder Streamingdienste für Musik genutzt werden. Mit dem automatisierten Fahren werde der Fahrer, wann immer er wolle, zum Passagier. „Das Auto wird, neben Büro und Haus, zum dritten Lebensraum.“

Bosch Connectivity is key

Die Vernetzung gehe aber weit über die Motorhaube hinaus. Einbezogen werden müssten auch öffentliche Verkehrsmittel und Car-Sharing-Diensten. Im Projekt moveBW werde Bosch in Zukunft einen Mobilitäts-Assistenten realisieren, der eine Kombination verschiedener Verkehrsmittel wie Auto, Bahn und Bus, Car- oder Bike-Sharing ermögliche. Eine App genüge, um die Reise von A nach B zu planen, buchen und bezahlen.

Einbezogen in die Vernetzung ist bei Bosch auch das eigene Haus. „Wir denken nicht nur die Mobilität neu, sondern verknüpfen die Lebenswelten der Menschen miteinander“, so Denner. Damit sei es möglich, ein Paket zum Auto liefern zu lassen oder per Smartphone aus dem Auto den Kühlschrank zu steuern. Erste Anwendungen würden im nächsten Jahr auf den Markt kommen, kündigte Denner an.

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