PSA-Chef Tavares VW-Skandal

Der VW-Dieselskandal könnte nach Einschätzung des französischen PSA-Konzerns (Peugeot, Citroën) das Image des Dieselantriebs so stark beeinträchtigen, dass auch Konkurrenten darunter leiden. „Ein Skandal von dieser Größe stellt die ganze Branche infrage“, sagte PSA-Chef Carlos Tavares der Zeitschrift auto motor und sport. „Das Risiko besteht darin, dass alle Dieselmotoren in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit diskreditiert werden, trotz des bewiesenen Vorteils der Technologie hinsichtlich des CO2-Ausstoßes.“

Peugeot Dieselgate – PSA-Chef Tavares ist besorgt

Allerdings ist Tavares überzeugt, dass sich PSA wegen des niedrigsten Flottenverbrauchs aller Marken in Europa wenig Sorgen machen muss. „Beim CO2-Ausstoß haben wir die niedrigsten Werte in Europa. Deshalb macht uns die ganze Diskussion um die CO2-Ziele auch nicht nervös.“ Zudem könne er garantieren, dass die Stickoxid-Werte der PSA-Marken keinesfalls geschönt sind. „Unsere Fahrzeuge wurden nie mit einer Software oder einem System ausgestattet, um den Motor in einen saubereren Modus während eines Abgastests zu setzen beziehungsweise eine Stickoxidbehandlung zu aktivieren, die dann bei realen Fahrbedingungen abgeschaltet würde.“

+ Link: psa-peugeot-citroen.com | Foto: psa-peugeot-citroen.com.ar

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