[Green Motor] Roller-Sharing mit ScootNetworks: Teile doch dein Moped mit mir … (Video)

[Green Motor] Roller-Sharing mit ScootNetworks: Teile doch dein Moped mit mir ... (Video)

Mopet-Sharing, das Wort gehört rein in Wortschatz und Duden! Es muss schließlich nicht immer ein Auto sein, das man teilt, das klappt auch mit dem Roller ganz famos. In San Fran ist jetzt das ScootNetworks an den Start gegangen. 50 rote Flitzer warten über die Stadt verteilt auf Mieter. Sharing ist ja bereits ökologisch sinnvoll, jetzt wird´s aber noch besser: Die Scooter fahren elektrisch, es verstopfen also keine dieser stinkenden Knatterkisten, die man vielleicht aus Rom kennt, die Staraßen von San Francisco.

Monatelang haben die Zweiradfreunde an ihrem Konzept gewerkelt: Wie hoch darf die Miete sein, welche Bedingungen, wo parken, wo gibt es Strom – und können potentielle Kunden überhaupt sicher Roller fahren? Helmpflicht?

Preisliche Vorstellungen haben die Initiatoren: Grundgebühr 10 Dollar, Monatsgebühr 5 $, eine Stunde 5$, ein halber Tag 10 $ und so weiter. ScootNetworks will andere Städte erobern, sobald mehrere tausend der China-Esel unterwegs sind, wobei die Zahl Interpretationsspielraum lässt.

Jetzt heißt es learning by doing, sagt Mitbegründer Michael Keating. Die Erstnutzer sind sozusagen Versuchskaninchen und Entwickler (was bei Software oft der Fall ist). Die Batterie hält nämlich nur 20 bis 30 Meilen, dann muss ein elektrotauglicher Parkplatz gefunden sein.

Doch wann teilt man einen Roller? Wenn man etwas vorhat, wozu das Auto untauglich ist: Bei der Spritztour zum Wochenmarkt in der Mittagspause. Oder für die letzte Meile zwischen der S-Bahn-Station und dem Büro. Für Fahrten in Parkplatznotstandgebiete.

[via][linkFoto: scootnetworks

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