Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den US-Autokonzern General Motors (GM) aufgefordert, Klarheit über die Zukunft seiner deutschen Tochter Opel zu schaffen. Gerüchte über einen möglichen Verkauf, die die Opel-Beschäftigten verunsicherten, sollten bald aus der Welt kommen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.
Merkel habe großes Verständnis für die Lage der Opel-Belegschaft, die sehr gute Arbeit leiste und bei der Sanierung vorankomme. Offiziell gibt es nach Angaben von Seibert keine Kontakte zu GM. Der Opel-Betriebsrat habe die Kanzlerin aber in einem Brief über die Verkaufsspekulationen unterrichtet. Auch das Wirtschaftsministerium ist mit Opel in Verbindung.
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