Die öffentlichen Parkhäuser in deutschen Großstädten sind oft in einem miserablen Zustand. Beim ersten Parkhaus-Test des ADAC fielen von bundesweit 50 geprüften Gebäuden 12 oder knapp ein Viertel mit der Gesamtbewertung «mangelhaft» oder «sehr mangelhaft» durch.
Die ADAC-Tester beanstandeten unzureichende Beleuchtung, fehlende Video-Überwachung vor allem der Frauenparkplätze, zu steile Rampen und immer wieder Stellplätze, die für moderne Autos viel zu schmal sind.
Lediglich 13 Parkhäuser erreichten nach ADAC-Angaben vom Donnerstag (25.11.) die Gesamtbewertung «gut» und nur 4 schnitten mit «sehr gut» ab. 21 Parkhäuser waren mit «ausreichend» allenfalls Mittelmaß. Testsieger war das Parkhaus Oberanger in München, das – einmalig im Test – sogar extra Parkplätze für Senioren hat. Testverlierer war das Parkhaus City-Hof am Hamburger Klosterwall, das unter anderem als zu dunkel, zu verwinkelt und ziemlich ungepflegt beanstandet wurde.
Geprüft wurden Parkhäuser in Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Neben der Sicherheit wurden sie auch mit Blick auf gute Wegweisung, Barrierefreiheit für Behinderte und benutzerfreundliche Parktarife überprüft. Häufigster Mangel im Test war eine zu geringe Breite der Parkplätze. Nötig sind hier nach ADAC-Angaben mindestens 2,50 Meter. Mehr als zwei Drittel der getesteten Parkhäuser lagen jedoch unter dieser Mindestbreite.












