Der weltgrößte Reisekonzern Tui <TUI1.ETR> ist wegen der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island im dritten Quartal erneut in die roten Zahlen gerutscht. Dank der positiven Entwicklung der Container-Reederei Hapag-Lloyd erwartet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September) dennoch eine Rückkehr in die Gewinnzone, wie das im MDax <MDAX.ETR> notierte Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte. In den Monaten April bis Juni reduzierte Tui den Verlust unter dem Strich von 470,1 auf 9,4 Millionen Euro und schnitt damit besser ab als von Experten erwartet. Ein Jahr zuvor hatte die Schieflage von Hapag-Lloyd das Unternehmen tief in die Verlustzone gerissen. Der Konzernumsatz schrumpfte nun vor allem wegen der Aschewolke um 4,2 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro.
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