Voller Spannung: Immer mehr Neuwagen haben Schleuderschutz

Voller Spannung: Immer mehr Neuwagen haben Schleuderschutz

Immer mehr Neuwagen in Europa haben eine Schleuderschutz-Technik. Rund zwei Drittel der zugelassenen Fahrzeuge (60 Prozent) seien 2009 mit der Fahrdynamikregelung – meist ESP genannt – ausgestattet worden, teilte der Zulieferer Bosch in Stuttgart mit.

Das bedeute einen Anstieg um 5 Prozent. Für die Entwicklung habe vor allem der starke Zuwachs bei Kleinwagen gesorgt, hieß es. In dieser Klasse stieg der Anteil der mit ESP ausgestatteten Wagen von 23 auf 39 Prozent. Allerdings sorgte die große Nachfrage nach preisgünstigen Kleinstwagen für einen Rückgang im so genannten A-Segment: Dort wurden mit 17 Prozent etwas weniger Fahrzeuge als im Vorjahr mit dem Schleuderschutz ausgerüstet. In Deutschland ist die Quote leicht rückläufig, mit 80 Prozent über alle Fahrzeugklassen aber weiterhin hoch.

Von November 2011 an greift den Angaben zufolge eine neue EU-Regelung, die für alle neuen Pkw- und Nutzfahrzeugemodelle das aktive Sicherheitssystem vorschreibt. Der Schleuderschutz ESP, der je nach Automarke andere Bezeichnungen wie DSC, VSC oder DSTC trägt, gilt neben Gurt und Airbag als eines der wichtigsten Sicherheitssysteme.

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