Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell <RDSA.ISE> <RDSA.ASX> <R6C.ETR> hat im zweiten Quartal vom gestiegenen Ölpreis und einer höheren Produktion profitiert. Auf vergleichbarer Kostenbasis (CCS) stieg der Gewinn um 94 Prozent auf 4,53 Milliarden Dollar. Vor Sondereffekten fielen 4,2 Milliarden Dollar an. Analysten hatten im Schnitt mit knapp vier Milliarden Milliarden Dollar gerechnet.
Neben einem günstigen Umfeld profitierte Shell von Sparmaßnahmen und einem Stellenabbau, die die Kostenbasis um 3,5 Milliarden Dollar und damit stärker als erwartet gedrückt haben. Der Erlös legte von 66,2 auf 91,86 Milliarden Dollar im zweiten Quartal 2010 zu. Shell-Chef Peter Voser zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsverlauf, warnte jedoch vor zu viel Euphorie. “Der Ausblick bleibt unsicher. So sind zum Beispiel die Preise zuletzt unter Druck geraten.”
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