
Für den Kauf eines Motorradhelms sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. «Ein Helm muss zwar fest sitzen, soll aber nicht drücken. Druckstellen und Windgeräusche bemerkt man am besten bei einer ausgiebigen Probefahrt», sagt Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor des österreichischen Autoclubs ÖAMTC in Wien. Zum festen Halt des Helms gehöre besonders, dass er sich bei geschlossenem Kinnriemen nicht abstreifen lasse. Den besten Schutz biete ein Vollvisierhelm, sagt Scheiblauer und warnt zudem: «Auch Motorradhelme kommen in die Jahre». Materialermüdung setze ein, und einzelne Komponenten wie beispielsweise der Verschluss unterlägen starkem Verschleiß. «Ist der Helm älter als fünf Jahre, wird es Zeit für einen neuen», sagt der Fachmann. «Auf jeden Fall austauschen muss man den Helm nach einem Unfall – auch wenn auf den ersten Blick keine äußerlichen Beschädigungen zu sehen sind.»
tf/mei/ddp / Foto: Motorrad-Helm Schuberth
>> Alle Artikel zum “Schwerpunkt Motorrad” bei TechFieber Motor / MotorFieber












