Manchmal wird es beim Tanken plötzlich ganz schön heiß. Dann nämlich, wenn sich die aus dem Tank entweichenden Kraftstoffdämpfe entzünden – beispielsweise durch elektrostatische Entladungen. «Eigentlich kann dabei nichts passieren», sagt Ulrich von Pidoll, Physiker und Brandspezialist der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Richtig gefährlich werde es erst, wenn die betankende Person aus Angst vor einer Explosion das noch offene Zapfventil herausziehe – und dadurch ein wahres Flammeninferno in der Umgebung erzeuge.
Zumeist entzünden sich Kraftstoffdämpfe, die beim Tanken austreten, durch elektrostatische Entladungen. Diese bilden sich auf vielfältige Weise – zum Beispiel durch Reibung der Kleidung auf dem Autositz, durch Defekte oder unfachmännische Reparaturen am Tankeinfüllstutzen oder durch die Montage von No-Name-Reifen, welche die internationalen Anforderungen hinsichtlich elektrischer Leitfähigkeit nicht immer erfüllen. Aber auch der Abreißfunken eines heruntergefallenen Handy-Akkus kann Feuer verursachen. «Nur Ottokraftstoffdämpfe, also Benzin und Super sowie ethanolhaltige Kraftstoffdämpfe können sich durch elektrostatische Entladungen entzünden», grenzt von Pidoll das Gefahrenpotenzial ein. Dieseldämpfe ließen sich so nicht entzünden.
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Mit 14 Punkten in Flensburg ist der Führerschein weg, wenn ein Fahrer nicht an einer angeordneten Nachschulung teilnimmt. Dabei gilt für die Berechnung des Punktestandes in der Verkehrssünderkartei der Tag, an dem die Schulung angeordnet wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Montag zusammen mit den CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern zu Besuch beim angeschlagenen Autobauer Opel in Rüsselsheim gewesen. Die rund 70 Politiker hielten ihre Tagung mitten in der Oldtimer-Werkstatt des Unternehmens ab. Diese sei “auf Wunsch der Gäste” als Konferenzraum vorbereitet worden, sagte Opel-Sprecher Ulrich Weber. 






