Im Prozess um Schmiergeldzahlungen beim Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN <MAN.ETR> wird heute das Urteil erwartet. Ein ehemaliger Top-Manager des Unternehmens hatte vor dem Landgericht München gestanden, im Jahr 2004 die Zahlung von rund neun Millionen Euro veranlasst zu haben, um an einen Großauftrag in Kasachstan zu kommen. Durch sein Geständnis kann er auf eine Bewährungsstrafe hoffen. Der Vorsitzende Richter der 6. Strafkammer, Joachim Eckert, hatte zum Beginn des Prozesses darauf hingewiesen, dass im Falle eines Geständnisses eine Strafe von maximal zwei Jahren zur Bewährung in Frage komme.
Verwandte Artikel:
- VW-Tochter Scania baut erstmals Fabrik in Indien (Januar 31st, 2012)
- Licht-Muffel: Jeder 3. LKW oder Bus mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs (Dezember 21st, 2011)
- [MotorBusiness] VW-Nutzfahrzeug-Verkäufe legen um fast ein Viertel zu (November 10th, 2011)
- [MotorBusiness] Daimler: Schuldenkrise ohne Effekt auf Lkw-Absatz (Oktober 19th, 2011)
- Green Motor: Japanische Daimler-Tochter Fuso will Kleinlaster mit Elektro-Motor bringen (Oktober 3rd, 2011)
- MotorBusiness: LKW-Bauer Volvo mit ehrgeizigen Zielen (September 22nd, 2011)
- XXL-Laster: Starttermin für Riesenlaster-Tests noch offen (September 21st, 2011)
- MotorBusiness: VW lässt MAN-Übernahme von EU prüfen (August 23rd, 2011)
- Überholmanöver: Verkehrsminister Peter Ramsauer kritisiert LKW-”Elefantenrennen” auf der Autobahn (Juli 29th, 2011)
- MotorBusiness: MAN verkauft wieder mehr LKW (Juli 28th, 2011)
Mehr bei TechFieber zum Thema: Business, LKW, MAN