Daewoo muss 60.000 Autos in die Werkstatt zurückrufen wegen Problemen an Lenkung und Benzin-Schläuchen

DaewooNoch eine Mega-Rückruf-Aktion: Nach Toyota trifft es auch den südkoreanischen Auto-Hersteller Daewoo aus Seoul bitter: Der aufstebende Konzern, der zum US-Autoriesen General Motors gehört, muss ingesamt rund 60.000 Autos wegen ernsthaften Problemen an Lenkung, Benzinschläuchen und Brandschutzvorkehrungen in die Werkstatt zurückrufen.

Der Rückruf solle laut Aussage eines Sprechers von Daewoo am Montag beginnen. Betroffen sind die Modelle Winstorm, Winstorm Maxx, Lacetti Premiere und Damas. Bisher seien jedoch noch keine Unfälle im Zusammenhang mit defekten Teilen bekannt. Morgen soll zudem mitgeteilt werden, ob der Rückruf auch auf andere Länder ausgedehnt werden soll.

In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere andere Autohersteller wie Toyota, Honda oder Hyundai mit Rückrufen für Schlagzeilen gesorgt. So musste allein Toyota insgesamt acht Millionen Fahrzeuge wegen Problemen an Bremsen und Gaspedalen in die Werkstätten beordern.

tf/mei/dts

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