
Entwarnung für die gebeutelte Auto-Industrie aus München: Der bayrische Auto-Hersteller BMW verkaufte im Februar 2010 rund 14 Prozent mehr Autos.
Von der steigenden Nachfrage nach Luxusautos in den USA und China hat auch BMW im vergangenen Monat profitiert. Weltweit lieferte der Konzern im Februar 91 758 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce bei seinen Kunden ab, wie das Münchener DAX-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das entspricht gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat einem Anstieg von 14 Prozent.
Dabei meldete die Kernmarke BMW im Februar mit 78 248 Auslieferungen, 13,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Für den Kleinwagen Mini entschieden sich nach der Einführung des neuen Cabrio im Februar 13 443 Kunden, was einem Zuwachs von 16 Prozent entspricht.
Besonders stark entwickelte sich bei BMW den Angaben zufolge das Geschäft in Asien. In China wurden im abgelaufenen Monat 96,7 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Aber auch auf dem bis vor kurzem noch krisengebeutelten US-Markt konnten die Münchener wieder zulegen und verkauften dort 16,3 Prozent mehr Neuwagen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland gingen 6,8 Prozent mehr Wagen an die Kunden.
Auch die Rivalen Audi und Mercedes-Benz konnten im Februar deutlich mehr verkaufen als im krisengeschwächten Vorjahresmonat. Die Ingolstädter legten knapp ein Fünftel zu, die Stuttgarter knapp neun Prozent.
In den ersten zwei Monaten des Jahres konnte BMW damit im Vergleich zum Krisenjahr 2009 wieder deutlich seinen Absatz steigern. Der Konzern verkaufte mit 173 911 BMW, Mini und Rolls-Royce 15,3 Prozent mehr Neuwagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
ddp.djn/dri/rab
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Wenn man bedenkt, dass BMW 2009 noch einen Gewinneinbruch von 36,4 Prozent zu verzeichnen hatte, ist es doch sehr erstaunlich, festzustellen, dass allein im Februar dieses Jahres schon wieder 14 Prozent mehr Autos verkauft wurden.