Flugunfallstatistik 2009: Weniger Unfälle, mehr Tote=

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Die Luftverkehrsbranche hat im vergangenen Jahr die zweitniedrigste Unfallrate in ihrer Geschichte verzeichnet. Wie die International Air Transport Association (IATA) am Donnerstag im kanadischen Montreal mitteilte, wurden 2009 insgesamt 90 Unfälle registriert (2008: 109), davon 19 mit Flugzeugen westlicher Bauart (2008: 22). Trotz der niedrigeren Zahl der Unfälle stieg aber die Zahl der Todesopfer im vergangenen Jahr auf 685 an (2008: 502). Sicher und unfallfrei wurden laut IATA-Angaben im vergangenen Jahr 2,3 Milliarden Fluggäste auf insgesamt 35 Millionen Flügen befördert.

Dem IATA-Sicherheitsbericht zufolge lag die weltweite Unfallrate von Flugzeugen westlicher Bauart 2009 bei 0,71 Totalverlusten pro eine Million Flügen, das entspricht einem Unfall pro 1,4 Millionen Flüge. Das ist deutlich weniger als 2008, als noch 0,81 Totalverluste pro eine Million Flüge verzeichnet wurden. Die niedrigste Unfallrate mit 0,65 Totalverlusten pro eine Million Flüge wurde im Jahr 2006 gemessen. Verglichen mit dem Jahr 2000 lag die Unfallquote im vergangenen Jahr um 36 Prozent niedriger.

Ein Viertel der Unfälle (26 Prozent) ereignete sich den Angaben zufolge durch eine Abweichung von der Start- und Landebahn (runway excursion), ein Zehntel der Unfälle war auf eine Beschädigung des Flugzeugs am Boden (ground damage) zurückzuführen. Pilotenfehler waren bei 30 Prozent aller Unfälle mit eine Ursache.

ddp.djn/spa/mbr

tf/mei/ddp
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