Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Imzweiten Halbjahr gelang dem Konzern jedoch auf operativer Ebene die Rückkehr indie Gewinnzone. Auch im ersten Halbjahr 2010 solle das operative Konzernergebnispositiv ausfallen, gab Konzern-Chef Philippe Varin am Mittwoch alsMarschrichtung vor.
Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2009 erzielte der Konzern mit den MarkenPeugeot und Citroen dank der Abwrackprämien in vielen Ländern einen operativenGewinn von 137 Millionen Euro. Nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte bliebdamit für das Gesamtjahr aber ein operativer Verlust von 689 Millionen Euro.Unterm Strich fiel gar ein Fehlbetrag von 1,161 Milliarden Euro an. Im Vorjahrhatte das Minus 363 Millionen Euro betragen.
WENIGER FAHRZEUGE VERKAUFT
Die weltweiten Auslieferungen des Autobauers gingen im Jahr 2009 um 2,2Prozent auf 3,188 Millionen Fahrzeuge zurück. Damit schnitt das Unternehmen denAngaben zufolge besser ab als der Gesamtmarkt, der um 3,1 Prozent schrumpfte.Der Umsatz ging um fast elf Prozent auf 48,417 Milliarden Euro zurück.
PSA-Chef Varin erwartet für die kommenden Monate einen weiter rückläufigenTrend: “2010 wird ebenfalls ein schwieriges Jahr sein. Der europäische Marktdürfte um neun Prozent zurückgehen.” Er wolle mit neuen Modellen, geringerenKosten sowie gezielten Verkaufsförderungen gegensteuern. Ziel sei, denMarktanteil weiter zu steigern. Für Europa gibt der Konzern den Anteil an denVerkäufen im vergangenen Jahr mit 13,7 Prozent an. Der Hersteller, der seinenSchwerpunkt bei Kleinwagen hat, galt im vergangenen Jahr als einer der Gewinnerder staatlichen Subventionsprogramme und dürfte nun vom Auslaufen derAbwrackprämien besonders getroffen werden. tf/mei/dpa
___________________________________
>> Alle Artikel zum “Schwerpunkt PSA Peugeot Citroen” bei MotorFieber
Begeistert von diesem Artikel? Follow us on Twitter!












