Betriebsräte von einem anderen Stern – einem äußert dunklen und dubiosen wohlgemerkt. Beim Stuttgarter Autobauer Mercedes knirscht es gewaltig in Gebälck. Denn wie das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” aus Hamburg vorab berichtet sollen Betriebsräte der IG Metall bei Daimler bzw. Mercedes bei einer Wahl im Hauptwerk in Stuttgart-Untertürkheim mit fragwürdigen Methoden, oder besser gesagt “schmutzigen Tricks” gearbeitet haben.
Das wirft ihnen die konkurrierende Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) vor. Sie hat mittlerweile Strafanzeige gegen den Betriebsratsvorsitzenden des Werks, Wolfgang Nieke, gestellt. Danach soll ein Betriebsrat vor der Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung im November 2008 zwei Mitgliedern der IG Metall vorgeschlagen haben, auszutreten und Mitglied bei der Christ lichen Gewerkschaft zu werden. Der Wechsel sollte, so die Strafanzeige, “nur zum Schein erfolgen”. Die beiden Mitarbeiter sollten dann auf der Liste der CGM kandidieren, nach erfolgreicher Wahl wieder zur IG Metall zurückkehren und dabei ihr Mandat mitnehmen.





Daimler-Chef Dieter Zetsche setzt beim Antrieb der Zukunft auf Zusammenarbeit mit der Konkurrenz. «Wir sind für Kooperationen mit anderen Herstellern offen, wenn wir unseren technologischen Vorsprung dabei behalten», sagt Zetsche dem Nachrichtenmagazin «Focus». Er sieht seinen Konzern in einer Vormachtstellung: «Wir bauen derzeit in Europa die größten Batterie-Kapaziäten auf. Wir können auf immerhin 230 Patente zurückgreifen.»
Dieser letzte Freitag im Februar 2010 ist ein ganz schwarzer Tag für den VW-Konzern in Wolfsburg: Denn das operative Ergebnis von Volkswagen hätte kaum schlimmer ausfallen können – im Jahr 2009 ist dies auf 1,9 Milliarden Euro eingebrochen, wo im Vorjahreszeitraum 2008 noch 6,3 Milliarden Euro erzielt werden konnten. Das Ergebnis vor Steuern brach ebenfalls um rund 81 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ein, das Ergebnis nach Steuern auf 0,9 Milliarden Euro.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Trotz Kritik der Bundesregierung am Sanierungskonzept seines Unternehmens hofft der neue Opel-Chef Nick Reilly weiter auf staatliche Unterstützung für den Autobauer. Es seien «Fragen» aufgetaucht, die der Konzern nun schnellstmöglich beantworten werde, sagte Reilly am Donnerstag in Rüsselsheim. Einigen europäischen Automobilunternehmen sei von ihren Regierungen bereits geholfen worden, das stimme ihn «hoffnungsvoll».
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland hat im vergangenen Jahr den niedrigsten Stand seit 1950 erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, kamen nach vorläufigen Ergebnissen bei Verkehrsunfällen 4160 Menschen ums Leben. Das waren 317 Personen oder 7,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 2009 starben im Schnitt elf Menschen pro Tag im Straßenverkehr.
ÖL-Riesen bitten zur Kasse – vorallem vor den Wochenenden ist Benzin und Diesel am teuersten.
Rückschlag für General Motors: Der Verkauf der Geländewagen-Marke Hummer nach China ist geplatzt. Der verlustreichen Tochter droht jetzt wie Saturn und Pontiac die Abwicklung
Nach Jahren gebremster Entwicklung von Elektroautos macht Peugeot jetzt bei alternativen emissionsarmen Antrieben wieder Tempo. Mit dem ausschließlich elektrisch fahrenden Kompaktmodell iOn und einer Diesel-Hybrid-Version des Cross-overs 3008 stellt die Löwenmarke gleich zwei der Marktreife entgegenstromernde Modelle vor. Der Viersitzer iOn, technisch eng verwandt mit i-MiEV des neuen Partners Mitsubishi und dem künftigen Citroen C-Zero, soll im Oktober auf den Markt kommen – der 3008 Hybrid4 im Frühjahr nächsten Jahres.







