Bei den Beratungen über die Finanzierung des Militärflugzeugtransporters A400M zwischen Airbus und den Bestellernationen steht eine Einigung weiter aus. Die Gespräche werden am Freitag in Berlin fortgesetzt, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp. In dem Ministerium waren zuvor Staatssekretäre aus den sieben Bestellernationen und hochrangige Vertreter der Industrie zusammengekommen. Zum Inhalt des mehrstündigen Treffens wollte der Sprecher keine Angaben machen.
Zwischen Airbus und den Bestellnationen, darunter Deutschland, tobt ein heftiger Streit darüber, wer die Mehrkosten von elf Milliarden Euro tragen soll. Erst im Dezember hatte das Flugzeug mit mehrjähriger Verspätung seinen Erstflug absolviert. Airbus drohte mit einer Einstellung des Programms, sollten die Bestellnationen nicht einen großen Teil der Mehrkosten übernehmen. Eine definitive Entscheidung soll bis Ende Januar fallen.
Ursprünglich hatten sich die Staaten auf die Lieferung von 180 Maschinen zum Festpreis von 20 Milliarden Euro geeinigt. Deutschland ist mit 60 Orders der größte Kunde. Bei der Bundeswehr soll die A400M die altersschwachen «Transall»-Maschinen, die im Afghanistan-Einsatz sind, ersetzen.
Als Lösung wird unter Experten eine sogenannte Tranchenlösung favorisiert. Die würde vorsehen, dass die Besteller erst einmal eine geringere Stückzahl zum ursprünglich vereinbarten Gesamtpreis von 20 Milliarden Euro abnehmen und sie so zunächst kein zusätzliches Geld ausgeben müssten. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten sie Maschinen nachbestellen, welche dann aber extra berechnet würden.
ddp.djn/rab/nik













ich verstehe nicht warum die nicht einfach den stecker ziehen bei den Militär-Airbus-Projekt. das ganze ist doch eine totgeburt!
Danke! Echt ein interessanter Blog, werde bestimmt noch oft bei Motorfieber vorbeisurfen